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Love is not a fight, but it’s worth fighting for. *

Cover: DVD Fireproof

 

Zum Inhalt

Caleb ist ein Feuerwehrmann. Ein sehr guter Feuerwehrmann. Unzählige Menschen hat er aus den Flammen gerettet. Doch im Privaten scheint er zu versagen: seine Ehe steht vor dem Aus, die kann er nicht retten.
Oder etwa doch?
Sein Vater bittet ihn um ein paar Tage aufschub, bevor er die Scheidung einreicht. Er wird ihm etwas schicken, was er bitte ausprobieren möge. Vielleicht sei doch noch nicht alles verloren ...

 

Vorbemerkung

Die gespoilerten Textstellen (durch "[ ]" markiert) verraten wesentliche Inhalte des Filmes. Um diese Stellen lesen zu können, bitte einfach mit gedrückter linker Maustaste darüber fahren (die Stellen quasi markieren). Der Text wird dann lesbar.

 

Kommentar / Meine Meinung

So you think it’s past the point of no return? - I don’t have a reason to return. **

Die meisten Filme hören mit dem Happy End auf: sie „haben sich gekriegt“. Dann kommen Flitterwochen, und sie lebten glücklich bis an ihr Ende. Oder nicht? Mit diesem „oder nicht“ beschäftigt sich dieser Film. Denn der fängt da an, wo die meisten anderen erst gar nicht hinkommen: im ganz normalen Alltag, ein paar Jahre später, wenn das erste Schwärmen vorbei ist und man sich ein- oder sogar auseinandergelebt hat. Die obige Frage sowie die Antwort darauf gibt die Situation zu Beginn des Filmes ganz gut wieder.

Love is the result of fighting for a commitment you made,*** so hieß es an einer Stelle in „Sara’s Choice“. Genau dieses „fighting for“, dieses Kämpfen für und um die Liebe ist Gegenstand von „Fireproof“. Schon dieses Thema deutet an, daß das kein „normaler“ Hollywood-Streifen ist. Davon mal abgesehen, daß er weder in Hollywood gedreht wurde, noch daß viel Geld zur Verfügung gestanden hätte. Undenkbar in Hollywood (wie in Europa „normalerweise“) wäre es auch, wie der Kameramann im „Making of“ erklärt, daß am Set vor Arbeitsbeginn gemeinsam gebetet würde - hier taten das alle, vom Produzenten über den Regisseur bis hin zu den Statisten. Spätestens jetzt wird klar, daß wir es hier nicht mit einer der üblichen Produktionen zu tun haben, sondern mit einem sogenannten „Christian Movie“.

Doch mit Fireproof hat es ohnehin so seine Bewandtnis. Es ist der dritte Film des Teams nach „Flywheel“ und „Facing The Giants“. Ein Großteil der Mitwirkenden vor und hinter der Kamera sind Laien bzw. Freiwillige, die mitmachen, weil sie wollen, nicht weil sie (aus finanziellen Gründen) müssen. Das geht soweit, daß auch vieles an Spenden in die Arbeit einfloß; zum Drehen der Unfallszene beispielsweise zwei Tage eine freie Schienenstrecke nebst Lok oder der Nachbar, der das Schrottauto immer wieder mit seinem Gabelstapler passend auf die Schienen stellte - alles kostenlos. Zwar kannte ich diese Szene aus dem „Making of“, das ich mir zuvor angesehen hatte, aber die war so gut gefilmt und geschnitten, daß mir fast das Herz dabei stehen geblieben ist. Als der Zug durch war, war ich genauso fertig wie Michael. Das hätte in einem sog. Blockbuster-Film nicht viel besser gemacht werden können. Wie ich überhaupt an keiner Stelle des Filmes bemerkt habe, daß ein Großteil (eigentlich fast alle) der Darsteller keine professionellen Schauspieler sind. Respekt vor dieser Leistung; da könnte sich mancher Star eine Scheibe abschneiden.

Ein Film darüber, wie man eine Ehe rettet eher denn den Weg zum Scheidungsrichter antritt, ist heute eher selten. Die Intention, das im Feuerwehrmilieu anzusiedeln war, daß Caleb zwar Menschen aus brennenden Häusern, anscheinend nicht jedoch seine Ehe retten kann. Wie durchaus realistisch die Situation seiner Ehe ist, wird auch im „Making of“ deutlich, als etliche Befragte aus dem Team zugaben, selbst ähnliche Situationen aus ihrem Leben zu kennen. Wie ich aus eigener bitterer Erfahrung weiß, ist das durchaus nicht nur auf die USA beschränkt.

Caleb erhält von seinem Vater den Rat eines „40-Tage-Programms“. Er soll 40 Tage bis zur Scheidung warten und in dieser Zeit anhand einer „Anleitung“, die er ihm schicken wird versuchen, die Ehe zu retten. Etwas widerwillig stimmt Caleb ein. Denn er kann anscheinend alles und jeden retten - nur seine Ehe nicht. Das fängt langsam an mit „nicht provozieren lassen“ oder „tue einmal am Tag etwas Unvorhergesehenes“ bis hin zu einem Candle-Light-Diner. Aber alle Bemühungen bleiben erfolglos, und nach der Hälfte der Zeit will Caleb aufgeben.

„How am I supposed to show love to somebody over and over and over who constantly rejects me?“ „That’s a good question.“ **** Diese Worte kommen relativ genau in der Mitte des Filmes, der Schlüsselszene des Filmes, am Kulminationspunkt wenn man so will, an welchem es kippt - in die eine oder andere Richtung. Es war eine der Stellen, an denen ich die Luft angehalten habe, weil sie von einer fast schon unheimlichen Eindringlichkeit war. Caleb schreit diese Worte wutentbrannt seinem Vater ins Gesicht. [ Der geht ein paar Schritte - und steht bei seiner Antwort unter einem Kreuz. ]  Selten habe ich „bedingungslose Liebe“ so drastisch anschaulich dargestellt gefunden wie gerade in dieser Szene.

Ab dieser Stelle nimmt die Handlung einen etwas anderen Verlauf, hat Caleb verinnerlicht, worum es geht, was ihm wichtig ist. Auf was für eine Ende der Film zusteuert, ist ohnehin klar, wenn man weiß, daß die Produktionsfirma zur Sherwood Baptist Church gehört. Daß man dennoch nicht so einseitig blind ist und nicht die Realitäten, wie sie heute weitverbreitet sind, kennt bzw. die Augen davor verschließt, kommt an der einen oder anderen Stelle durch.

Fireproof doesn’t mean that a fire will never come, but that when it comes, you’ll be able to withstand it.***** Dieser Satz, der während des Filmes fällt, faßt die Grundintention recht gut zusammen. Daß fireproof nicht von selbst kommt, sondern bisweilen mühsam erarbeitet werden muß, versteht sich in diesem Zusammenhang fast schon von selbst.

Am Ende gab es dann noch eine völlig überraschende Wendung. [ Ich meine das Gespräch zwischen Caleb und seinem Vater. Das hat einerseits vieles über den Haufen geworfen, andererseits dem Ganzen meiner Meinung nach noch eine größere Tiefendimension verliehen. Damit hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet. ]

Wenn schließlich der Abspann läuft, ist klar, daß das Motto der Feuerwehrleute nicht nur für deren Einsätze, sondern ganz profan auch für eine Ehe Geltung hat. Nicht immer einfach, aber was ist im Leben schon einfach.

Never leave your partner behind. ******

 

Kurzfassung / Fazit

Erst in schwierigen Zeiten zeigt sich, was ein Eheversprechen wert sind und wie weit es trägt. Ein eindringlicher Appell für die Ehe; nicht sofort aufzugeben, sondern die Versprechen ernst zu nehmen und für die Liebe zu kämpfen. Jeden Tag aufs Neue.

 

Anmerkungen / Übersetzungen

Ich habe den Film nur im englischen Original, nicht in der deutschen Synchronisation gesehen.

Sinngemäße Übersetzungen:
* = Die Liebe ist kein Kampf, aber sie ist es wert, darum zu kämpfen.
** = Du glaubst also, Du bist jenseits des Punktes, bis zu dem eine Rückkehr möglich ist? Ich habe keinen Grund zurückzukehren.
*** = Liebe ist das Ergebnis des Kampfes für eine Bindung, die Du eingegangen bist.
**** = Wie soll ich jemandem wieder und wieder und wieder Liebe zeigen, der mich ständig zurückweist? Das ist eine gute Frage.
***** = Feuerfest bedeutet nicht, daß nie ein Feuer kommen wird, sondern daß, wenn es kommt, du in der Lage sein wirst, ihm standzuhalten.
****** = Laß Deinen Partner niemals zurück.

 

Angaben zum Film / zur DVD

Originaltitel: Fireproof
Regisseur: Alex Kendrick
Darsteller: Kirk Cameron, Erin Bethea, Ken Bevel, Stephen Dervan, Harris Malcom, Phyllis Malcom, Perry Revell, u. v. a.
Laufzeit: ca. 117 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 12
Regionalcode / Format: 2 / PAL

   

Jary, Micaela: Sehnsucht nach Sansibar

Regungslos stand sie (...) und dachte zurück an ihre Ankunft - an drei junge Frauen, die voller Hoffnung an Deck standen und dem Abenteuer ihres Lebens entgegensahen. (Seite 416)

 

Cover: Sehnsucht nach Sansibar

 

Zum Inhalt

Nachdem sie einen Skandal provoziert hat, wird die Reederstochter Victoria Wesermann von ihren Eltern nach Sansibar in die „Verbannung“ geschickt. Unterwegs trifft sie Juliane von Braun und Antonia Geisenfelder, die auf dem gleichen Schiff wie sie reisen. Die drei schließen Freundschaft und halten auch nach der Ankunft auf Sansibar Kontakt. Dort finden sie sich in sehr unterschiedlichen Welten wieder und müssen mit ihrer Vorstellung von Sansibar und der dann angetroffenen Realität zurecht kommen.  

 

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Klassen, Julie: Die Magd von Fairbourne Hall

Wer kein guter Diener ist, ist auch kein guter Herr. (Platon, Seite 456)

 

Cover: Die Magd von Fairbourne Hall

 

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Margaret Macy wird in drei Monaten 25 Jahre. Dann darf sie über ein beträchtliches Erbe verfügen. Dieses will sich jedoch ihr Stiefvater unter den Nagel reißen, weswegen er sie zwingen will, seinen Neffen zu heiraten. Flucht ist Margarets einzige Möglichkeit, dem zu entgehen. Um unterzutauchen, verdingt sie sich als Hausmädchen auf Fairbourne Hall. Dem Haus, welches Nathaniel Upchurch, dessen Heiratsantrag sie vor zwei Jahren abgelehnt hatte, gehört. Während sie ihre Pflichten als Hausmädchen lernen muß, darf sie sich auf keinen Fall zu erkennen geben. Unterdessen versucht der Stiefvater, ihrer habhaft zu werden.

 

 

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Reiber, Joachim: Duett zu dritt

Dieses Duett wurde zu dritt gesungen. (Seite 229)

Cover: Duett zu dritt 

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Auch berühmte Komponisten waren Menschen und hatten Beziehungen. Aber öfter, als man denkt, erweiterte sich dieses Beziehungsduett zum Terzett. Der Autor beschreibt solche „Terzette“ und wirft so ein völlig neues Licht auf so manchen bekannten Musiker, als da sind: Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Joseph Haydn, Leoš Janáček, Gustav Mahler, Felix Mendelssohn Bartholdy, Clara Schumann, Robert Schumann, Richard Wagner.  

 

 

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Davies, Paul: So baut man eine Zeitmaschine

 

Cover: So baut man eine ZeitmaschineZum Inhalt

Sind Zeitreisen doch möglich? Läßt sich dieser alte Menschheitstraum realisieren? Grundsätzlich ja, sagt Paul Davies, Physiker, Kosmologe und weltweit bekannter und erfolgreicher Sachbuchautor. Allerdings: Einige Unvollkommenheiten im Zusammenhang mit der Raumzeit müssen dafür ausgebügelt werden. Für die Reise in die Zukunft muß uns die Schwerkraft helfen, und wir brauchen ein Raumschiff, das annähernd mit Lichtgeschwindigkeit fliegt. Ein Schwarzes Loch ist hilfreich für die Reise in die Vergangenheit. Nachdem diese Voraussetzungen geklärt sind, baut Davies in vier Stufen eine virtuelle Zeitmaschine und nimmt sie in Betrieb. Wir Leser begleiten ihn dabei, erfahren, was bei einer Zeitreise alles passieren kann und warum es bei uns noch nicht von Zeittouristen wimmelt. Zugleich lernen wir viel über Raum und Zeit, über Relativität und andere knifflige Fragen moderner Physik.

 

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Cooney, Caroline B.: Lösegeld für Mercy Carter

Es klingt genau wie ein Psalm, dachte Mercy. Auch ich danke meinem Schöpfer. Aber die Indianer und ich - wir danken Ihm für unterschiedliche Dinge und gewiss bitten wir um unterschiedliche Dinge. (Seite 143)

 

Cover: Lösegeld für Mercy CarterZum Inhalt

Ende Februar 1704 wird der Ort Deerfield in Massachusetts, in welchem englische Siedler wohnen, von Indianern überfallen. Die meisten der Überlebenden werden in Gefangenschaft geführt, unter ihnen ist die elfjährige Mercy Carter.
Nach einem langen und anstrengenden Marsch kommt sie in ihrer neuen „Heimat“ und in ihrer neuen Familie an. Nun gilt es, mit der Situation, in einer völlig anderen Kultur leben zu müssen, umzugehen. Immer wieder stellt sie sich die Frage, wo sie eigentlich hin gehört - und ob sie eines Tages zurück möchte.

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