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Cover: The Sound of a Dirt RoadZum Inhalt

John Crowe ist ein stiller, junger Mann, der nach dem Tod seines Großvaters die Familienranch alleine bewirtschaftet. Vor Jahren hatte er sein Studium aufgebeben, da sein Großvater, bei dem er nach dem frühen Tode der Eltern aufwuchs, nicht mehr alleine zurecht kam. In der Gemeinde ist die Stelle des Pastors neu zu besetzen; Jeremiah Stillwell ist scharf darauf. Probleme entstehen, als die Sowers mit ihrer Tochter Ellen zuziehen. Jeremiah will Ellen unbedingt ehelichen, die aber wendet sich John zu; kurz darauf heiraten beide. Jeremiah kann diese Niederlage nicht verwinden. Sobald er die Macht hat, wendet er diese gegen John. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.  

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Filme gibt es deren viele. Bekannte und weniger bekannte, Erfolge und Flops, gute und schlechte. Dabei hat die Qualität nicht unbedingt immer etwas mit dem (finanziellen) Erfolg zu tun. Und nicht immer kommen die Perlen von den großen Studios. Eher vielleicht im Gegenteil. Das hier ist mE eine solche Perle, die viel zu wenig beachtet wird. Aber wenn man sie erst mal für sich entdeckt hat, wird man unweigerlich in den Bann der Erzählung gezogen.

Allerdings sollte man seine Erwartungen etwas reduzieren. Es gibt keine Autojagden, keine Sexszenen, keine rasanten Schnitte, und schon gar keinen Showdown. Jedenfalls keinen, wie man ihn so gewohnt ist. Mit einem Wort: keine „Äktschn“ im üblichen Sinne. Selten habe ich einen Film gesehen, der sich so langsam entwickelt, der seine Geschichte dermaßen behutsam erzählt, daß sich ein Gefühl der Zeitlosigkeit, oder auch der Synchronizität der Filmzeit mit der abgelaufenen Erzählzeit, einstellt. Es ist, als ob man in eine andere Welt, die nach einem anderen Rhythmus funktioniert, eintaucht. Vom Tempo her hat das an manchen Stellen etwas an „Saving Sarah Cain“ oder auch vor allem an „The Magic of Ordinary Days“ erinnert.

Das ist keine Produktion eines der großen Studios, das Gesamtbudget betrug gerade mal 900.000 USD. Dennoch schaffte er es als Finalist beim San Antonio Independent Christian Film Festival 2009. Teilweise wurde mit normalen Videocameras gearbeitet, was man an manchen Stellen bemerken kann. Auch ist der Film vielleicht nicht ganz so „rund“ wie Großproduktionen, hat durchaus hier und da Ecken und Kanten, an wenigen Stellen hatte ich das Gefühl, als ob die Schauspieler etwas hölzern agieren. Den Gesamteindruck hat das für mich jedoch nicht gestört; das ist bei so einer Produktion eigentlich nicht anders zu erwarten.

Die Figuren fand ich gut und nachvollziehbar entwickelt, wenngleich ich mir bei Jeremiah, vor allem gegen Ende hin, ein paar Informationen mehr gewünscht hätte. Die Geschichte selbst ist bis zum Ende in sich schlüssig und folgerichtig erzählt.

Es ist ein sehr ruhiger, langsamer Film, mit passender Musik an der an der richtigen Stelle. Und, was mir besonders positiv auffiel - mit Schweigen da, wo Stille mehr sagt als Musik oder Worte. Geschickt wird in Rückblenden die Vorgeschichte Johns eingebaut, so daß man ein gutes und tiefes Verständnis für diesen schweigsamen Mann entwickeln kann. Ein Film über Liebe, Leben, Gottvertrauen. Ein Film, der Mut und Hoffnung zu geben vermag.  

 

Kurzfassung

Ein wunderbar langsam erzählter Film, wie sich Liebe und Gottvertrauen im täglichen Leben bewähren müssen. Ein Film voller Hoffnung.  

 

Angaben zu Film und DVD

Regisseur: Graham D. Alexander
Darsteller: Ross Renfroe, Jenny Hamilton, Graham Alexander, u. v. a.
Sprachen: Englisch, keine Untertitel
Laufzeit: 100 Minuten
Erschienen: Film: 2008 / DVD: 2009
Regionalcode / Format: : 0 (in jedem europ. DVD-Player lauffähig) / NTSC

   

Groeper, Kerstin: Indianisch für Anfänger

Abends lag Kaja noch lange wach im Bett und dachte darüber nach. Für sie war Amerika immer das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gewesen. Ein Land, in dem Milch und Honig flossen. Stattdessen wurde sie hier mit bitterer Armut konfrontiert. (Seite 119)

 

Cover: Indianisch für AnfängerZum Inhalt

Kaja will vor ihrem Studium für ein Jahr als Au-Pair nach Amerika und sucht sich dazu eine Professorenfamilie mit einem Kind aus. Allerdings hat sie übersehen, sich zu erkundigen, wo genau sie hinkommen wird. Bei der Ankunft stellt sich heraus, daß ihr Gastvater an einem College für Lakota in der Pine Ridge Reservation tätig ist. Unglücklicherweise ist dessen Frau bei Kajas Ankunft schwer erkrankt und liegt im Krankenhaus. So muß sie nun plötzlich ganz alleine mit dem Haushalt und der fremden Umgebung, vor allem den Indianern, zurecht kommen, denn die ticken völlig anders. Unvorbereitet ist sie auch auf die Armut, die allenthalben im so reich geltenden Amerika anzutreffen ist.
Und dann ist da noch Sonny, mit dem sie einen Lakotakurs besucht und dem sie Nachhilfe gibt. Gegenseitige Sympathie scheint aufzukommen, aber immer wieder gibt es Mißverständnisse. Haben die beiden eine Chance?

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Rivers, Francine: Die Hoffnung ihrer Tochter

Erdulde, was das Leben dir beschert. Lerne, so viel du kannst. Schätze das Gute in deinem Leben. Gib niemals auf. Wachse weiter. (Seite 566)

 

Cover: Die Hoffnung ihrer TochterZum Inhalt

Das Buch schließt nahtlos an den Vorgängerband an. Hildemara erkrankt an TBC, ihre Mutter Marta kommt und „übernimmt“ die Familie. Carolyn, die Tochter Hildemaras, kann nicht verstehen, weshalb ihre Mutter sie auf Abstand hält, und gerät zwischen die Fronten. Sie entfremdet sich ihrer Mutter und schließt sich ihrer Oma an.
Als Carolyn Jahre später schwanger nach Hause zurückkehrt, scheinen sich unheilvolle Entwicklungen, wir wir sie aus dem ersten Band kennen, zu wiederholen. Als Folge bleibt das Verhältnis zu ihrer Tochter May Flower Dawn, die ein gutes Verhältnis zu ihrer Oma Hildemara hat, schwierig. Während die Jahre vergehen, naht irgendwann die Zeit, in der es nötig wird die Familienprobleme zu lösen. Nur: ist das überhaupt noch möglich, nach jahrzehntelang dauernden Kämpfen und Mißverständnissen? Kann Dawn eine Brücke zwischen den Generationen bauen?

In diesem Buch (sowie dem Vorgängerband) hat die Autorin ihre eigene Familiengeschichte erzählt.  

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Copeland, Lori: Weihnachten im Herzen

Cover: Weihnachten im HerzenZum Inhalt

Weihnachten steht vor der Tür, und Rose hat alle Hände voll zu tun. Da ist ihr fälliger Beitrag zum nächsten Gemeindeblatt. Da sind erkrankte Freunde, die sie um Unterstützung bitten. Und auch ihre ehrenamtliche Mitarbeit im Second-Hand-Laden nimmt sie stark in Anspruch. Ganz zu schweigen davon, daß sie auch noch die Organisation der Weihnachtsfeier ihrer Großfamilie übernommen hat. Kein Wunder, daß bei all dem Streß nicht nur ihre Familie, sondern auch ihre Beziehung zu Gott auf der Strecke bleibt. Doch dann tritt eine unerwartete Wendung ein ...

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Kuby, Gabriele: Die globale sexuelle Revolution

Was einst als Verbrechen galt, ist in ein Recht verwandelt worden, und was als Gerechtigkeit galt, ist zu einer Verletzung der Menschenrechte geworden. (Jakob Cornides, Seite 240)

 Cover: Die globale sexuelle Revolution

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Die globale sexuelle Revolution, vorangetrieben von UN und EU, hat sich zunächst hinter dem Rücken der Öffentlichkeit in Politik, Institutionen und Ausbildungseinrichtungen eingeschlichen. Inzwischen ist daraus längst ein gewaltiges gesellschaftliches Umerziehungsprogramm geworden, welches die Voraussetzungen einer freiheitlichen Gesellschaft zerstört und zunehmend totalitäre Züge annimmt.

 

 

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Wiseman, Beth: Ein Zuhause für das Glück

 

Cover: Ein Zuhause für das GlückZum Inhalt

Brooke ist seit zwei Jahren Witwe, erzieht ihre beiden Kinder alleine und ist an einer neuen Beziehung nicht interessiert. Als jedoch die benachbarte Hadley-Villa, um die sich manche Geschichten ranken, verkauft wird, kommt sie in Kontakt mit dem neuen Eigentümer Owen, der über eine schwierige Scheidung hinwegkommen und ebenfalls keine neue Beziehung will. Aber je öfter sie sich begegnen, je mehr stellt sich die Frage, ob Verstand und Herz nicht möglicherweise jeweils etwas wollen.  

 

 

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