Buch

  • Der Islam konnte sich nicht an die Moderne anpassen, weil der Islam sich an nichts anpassen will, weil er letztlich alles von oben bestimmen und kontrollieren will. (Hamed Abdel-Samad, Seite 16)

     

    Cover: Zur Freiheit gehört, den Koran zu kritisieren

     

    Zum Inhalt

    Der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad sowie der islamische Theologe Mouhanad Khorchide, der für einen liberalen Islam ist, in einem Streitgespräch zu Themen wie „Religion und Gewalt“, War Mohammed ein Kriegsherr?“, „Wie dem islamischen Staat begegnen?“ oder „Euro-Islam“, um nur einige der zahlreichen Themen zu nennen.

  • Aber Erinnerungen sind wie welkes Laub - so hat er einmal gesagt -, das herunterfällt und den Boden nährt, auf dem dann andere Pflanzen gedeihen. (Seite 432)

     

    Cover: Die jüngste Miss WardZum Inhalt

    In Jane Austens Roman „Mansfield Park“ spielen die Ward-Schwestern eine Rolle. Diese hat Joan Aiken aufgegriffen, eine vierte Schwester hinzuerfunden und um selbige einen atmosphärisch dichten Roman gewoben, der in die Zeit vor „Mansfield Park“ führt und sowohl auf das Schicksal der schon von dort bekannten Figuren (die allesamt gut wiederzuerkennen sind) eingeht als auch vor allem das der vierten Ward-Schwester Hatty beschreibt.
    Ähnlich wie es einst Fanny Price ergehen wird, schickt sie ihre Familie zu Verwandten nach Portsmouth, wo sie unter anderem Lord Camber begegnet. Nachdem ihre Schwester Fanny durchgebrannt ist, wird sie weggeschickt und muß ihren eigenen Weg finden, was in der damaligen Zeit gar nicht so leicht ist.

  • Cover: Die Woche mit Sara

     

    Zum Inhalt

    Auf einem Schiff im Mälarsee verliebt sich der junge Sergeant Albert in eine hübsche junge Frau. Doch Sara lässt ihn abblitzen. Erst bei einem Landgang kommen sich die beiden näher. Trotzdem besteht Sara darauf, ihr Essen selbst zu bezahlen, und schlägt vor, zusammen in dem einzigen noch freien Zimmer der Herberge zu übernachten. Und sie hält ein flammendes Plädoyer für die freie Liebe.

     

     

  • Cover: Die Indianer Nordamerikas

     

    Zum Inhalt

    Dieser Band schildert Geschichte, Kultur und Religion der nordamerikanischen Indianer von der präkolumbianischen Zeit bis zur Gegenwart. Der Reichtum der materiellen und geistigen Kultur der Indianer, ihrer gesellschaftlichen und politischen Organisation, ihrer Mythen und ihrer religiösen Vorstellungen wird darin ebenso behandelt wie die tragische Geschichte der indianisch-weißen Beziehungen und das Leben in den Reservaten.

     

  • Wenn ein Ereignis, das man so ungeduldig ersehnt hatte, endlich eintraf hielt es bei weitem nicht, was es versprochen hatte. (Seite 260)

    Cover: Stolz und Vorurteil

    Zum Inhalt

    Mr und Mrs Bennet haben fünf Töchter. Ob sie das als einen Segen empfinden, sei hier nicht diskutiert. Jedenfalls ist es das erklärte Ziel von Mrs Bennet, diese so bald und vor allem so gut als möglich zu verheiraten. Während sich für die älteste, Jane, bald eine Gelegenheit bietet, lehnt die zweite, Elizabeth, glatt einen Heiratsantrag ab. Und dann reist auch noch Janes Bräutigam in spe ab ohne Absicht zurückzukehren.
    Genug an Aufregungen, um Mrs Bennet auf Trab zu halten, denn natürlich taucht der Abgereiste wieder auf, kommen weitere Personen ins Spiel und gibt es einige Verwicklungen und Mißverständnisse, bis am Ende die Quelle der Mißhelligkeiten, eben Stolz und Vorurteil, überwunden sind.

  • Mir ist klar geworden, dass es während unserer kurzen Zeit hier auf der Erde nicht darum geht, was wir erreichen, sondern was für Menschen wir werden. (Seite 405)

    Cover: Bebes Vermächtnis

     

    Zum Inhalt

    Amerika 1920. Harriet Sherwood hat gegen das relativ neue Gesetz zur Prohibition verstoßen, wurde verhaftet und sitzt nun im Gefängnis. „Wie konnte das passieren?“, fragt sie sich immer wieder. Und da sie nun Zeit hat, denkt sie darüber nach, wie sie dort gelandet ist. Sie setzt die Puzzlesteine der Erzählungen ihrer Mutter Lucy, ihrer Großmutter Bebe und Ihrer Urgroßmutter Hannah zusammen und erhält ein Bild ihrer Herkunft, eine Vorstellung davon, was und vor allem wer sie geprägt und zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Hannah, die entflohenen Sklaven bei der Flucht half. Bebe, seit Jahrzehnten aktiv in der Abstinenzlerbewegung und eine der „Mütter“ des Prohibitionsgesetzes und ihre Mutter Lucy, die in der Frauenrechtsbewegung aktiv ist. Allen gemeinsam, wenn auch nicht immer leicht errungen, ist ein starkes Gottvertrauen. Nun ist es an Harriet, ihren Platz im Leben zu finden. In ihrer Gefängniszelle hat sie ausreichend Zeit zum Nachdenken.

  • Unsere Leben wären sicher ganz anders verlaufen, wenn wir unseren Willen bekommen hätten anstatt Gott seinen. (Seite 408)

     

    Cover: Bibliothek der TräumeZum Inhalt

    Illinois 1936: Alice Ripley lebt in einer Traumwelt. Sie liebt es, in Büchern zu schwelgen und dem Happy End entgegenzufiebern. Doch ihr persönliches Glück rückt vollkommen unvermittelt in weite Ferne. Ihr Freund Gordon trennt sich von ihr, weil ihr angeblich jeder Realitätssinn fehle, und dann verliert sie auch noch ihre Anstellung in der örtlichen Bibliothek.
    Alice flüchtet sich in die Berge Kentuckys. Eigentlich wollte sie in der Bücherei des winzigen Bergarbeiterdorfes Acorn eine Weile aushelfen, doch der Bibliotheksleiter ist ganz anders, als sie erwartet hat. Und so will Alice nur noch weg. Zumal sie sich als „Bücherbotin“ nützlich machen soll, die allein in die entlegensten Gegenden reitet, um Menschen mit Lesefutter zu versorgen. Doch Alice sitzt in Acorn fest, hat keine Chance, diesem Albtraum zu entkommen. Und bald muß sie feststellen, daß die Abenteuer, die das wahre Leben schreibt, tausendmal besser sind als die, die sie sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatte.

  • Möge der Herr seine Engel um Dich stellen. (Seite 12)

    Cover: Die Apfelpflückerin

     

    Zum Inhalt

    Die junge Witwe Eliza kennt nach dem Tod ihres Schwiegervaters nur ein Ziel: Allein kämpft sie um die Rettung der Obstplantage, die seit Jahrzehnten das Ein und Alles der Familie ihres Mannes war. Schnell wird der Mutter von drei kleinen Kindern klar, daß dieses Vorhaben nur gelingen kann, wenn Gott einen Engel schickt, wie die verrückte Tante Gracie meint.
    Tatsächlich steht bald ein geheimnisvoller Fremder vor Elizas Tür. Ist er wirklich der erhoffte Gottesbote, oder hegt er finstere Absichten? Immerhin scheint er nicht der zu sein, der er zu sein vorgibt. Doch wer ist das schon?
    Eliza ist selbst gefangen in einem Netz aus Lügen über ihre Herkunft, und auch in der Familie ihres Mannes schlummert mehr als ein dunkles Geheimnis. Nur langsam fügen sich die Bruchstücke der Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen.
    Wird Eliza letztlich alles verlieren, was ihr lieb und teuer ist, oder gewinnt sie sogar mehr, als sie je zu träumen wagte?

     

  • Sei genau so, wie Gott dich geschaffen hat, und lass dir von niemandem etwas anderes einreden. (Seite 394)

     

    Cover: Ein Fenster ins LebenZum Inhalt

    1893: Violet Hayes träumt vom großen Abenteuer, von der wahren Liebe, vom echten Leben. Die Weltausstellung in Chicago liefert der Tochter aus gutem Hause den perfekten Vorwand, der Obhut ihres Vaters zu entkommen und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Zumal sie gerade herausfinden mußte, daß ihr gesamtes Leben auf einer Lüge basiert.
    Doch gänzlich frei ist Violet auch in Chicago nicht. Sie wohnt bei ihrer tiefgläubigen Großmutter, die ganz eigene Vorstellungen davon hat, wie ihre Enkelin ihr Leben gestalten sollte. Und auch ihre drei Großtanten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, versuchen Violet für ihr jeweiliges Lebenskonzept zu begeistern. Violet hat die Qual der Wahl. Was möchte sie werden: Heilige, Suffragette, Dame der Gesellschaft? Oder doch lieber Detektivin? Und welchem ihrer Verehrer soll sie ihr Herz öffnen?
    Chicago eröffnet Violet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Doch ihren eigenen Weg zu finden, erweist sich als das größte Abenteuer...

  • “So etwas wie von vorne anfangen gibt es nicht“, sagte Eleanor mit tonloser Stimme. „Das ist ein Märchen. Wir können unserer Vergangenheit nicht entfliehen. Sie folgt uns, wohin wir auch gehen. Alles, was unsere Eltern getan haben und ihre Eltern vor ihnen - es verfolgt uns und wir können ihm nicht entfliehen." (Seite 201)

    Cover: Fionas GeheimnisseZum Inhalt

    Vor langer Zeit kehrte Kathleen ihrem Zuhause den Rücken zu, fest entschlossen, niemals zurückzuschauen. Fernab ihrer Heimat hoffte sie, ihre Scham über die Armut und die kriminellen Machenschaften der Familie abschütteln zu können.
    Als Kathleen 35 Jahre später eine Einladung ihrer Schwester erhält, nimmt sie nur zögernd an. Mit ihrer Tochter Joelle im Schlepptau macht sie sich auf den Weg in ihre verschlafene Heimatstadt. Eigentlich soll der Ausflug die zerrüttete Beziehung zwischen Mutter und Tochter kitten. Doch die beiden tauchen ein in ihre bewegte Familiengeschichte und stoßen auf dunkle Geheimnisse.
    Da ist Eleanor, Kathleens Mutter, die einmal so lebensfroh war. Kann ihre herzzerreißende Geschichte Licht in das Dunkel bringen? Und da ist Fiona, ihre Großmutter. Was hat es mit dieser rätselumwobenen Person auf sich? Schließlich muß Kathleen sich entscheiden: Vergeben oder Vergessen?

  • Cover: Rhapsodie der FreundschaftZum Inhalt

    Michigan 1941. Vier Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten:
    Virginia ist mit Leib und Seele Hausfrau und Mutter. Doch sie sehnt sich nach Anerkennung ihrer Arbeit durch ihre Familie. Die frisch verheiratete Rosa will der Mißbilligung ihrer Schwiegereltern entkommen. Doch was soll die lebenslustige New Yorkerin ohne ihren Mann in der Einöde des Westens mit sich anfangen? Helen leidet unter ihrer Einsamkeit als alleinstehende, ältere Frau. Ihr Reichtum kann ihr nicht das geben, wonach sie sich sehnt. Jean, die Jüngste, träumt davon zu studieren und mehr aus ihrem Leben zu machen. Muß sie dafür auf eine eigene Familie verzichten?
    Der Angriff auf Pearl Harbor erschüttert die Lebensentwürfe der Frauen. Ihre Arbeit in einer Schiffswerft führt sie zusammen. Mit der Zeit wird dem ungleichen Quartett bewußt, daß sie trotz aller Unterschiede einander viel Kraft und Hoffnung schenken können - als Freundinnen. So gewinnen sie wertvolle Erkenntnisse über sich selbst, das Leben, die Liebe und den Glauben.

  • “Gibt es kein Recht, das höher steht als die Macht?“ fragte Deoris bitter.
    „Nein, Deoris. Es gibt keins.“ erwiderte Riveda mit eigentümlichem Lächeln. (Seite 314)

     

    Co9ver: Das Licht von AtlantisZum Inhalt

    Atlantis und die Seekönigreiche werden von Priesterkönigen und ihren Tempeln regiert. Alles scheint durch Gesetze und Rituale in Ordnung gehalten werden zu können.
    Als Micon dort eintrifft, ist er ein sterbender Mann, in den sich die Priesterin Domaris unsterblich verliebt. Von Unbekannten entführt und gefoltert, will er seine Macht an einen Sohn weitergeben. Das Kind, das er mit Domaris bekommt, bringt zugleich Leben und Tod.
    Ihre Schwester Deoris verfällt zwischenzeitlich dem undurchsichtigen Magier Riveda, der Schuld auf sich und das Land lädt. Es werden Kräfte entfesselt, die nicht mehr aufzuhalten sind.

     

  • “Die Geheimnisse werden dereinst verloren sein, das Wissen vergeht. Atlantis wird zur Legende, es bleiben eine überlieferte Sage von Ruhm und Größe und eine Warnung an jene, die sich Kräfte zu Eigen machen wollen, die nicht für Menschen bestimmt sind.“ (Seite 587)

     

    Cover: Die Ahnen von AvalonZum Inhalt

    Atlantis ist dem Untergang geweiht, Tiriki und Micail ist es prophezeit, in einem neuen Land den Tempel wieder aufzurichten. Bei der Flucht aus dem Inferno werden sie getrennt. In einer neuen Heimat angekommen vermeint jeder, der andere habe nicht überlebt.
    Micail ist in der Gruppe von Prinz Tjalan in Britannien angekommen. Dieser will sein untergegangenes Reich hier wieder erstehen lassen, zur Not auch mit Gewaltanwendung. Tiriki und ihre Gruppe wiederum verschlägt es in die Sümpfe, wo sie von den Einheimischen freundlich aufgenommen werden. Im Laufe der Zeit passen sie sich an die veränderten Verhältnisse an.
    Aber unweigerlich wird es zum Zusammenstoß der beiden Gruppen kommen, denn die Machtgelüste Tjalans und seiner Priester sind unersättlich.

  • Ich werde ein neues Schwert für dich schmieden - ein Schwert von den Sternen für die Hand eines Königs... (Seite 314)*

     

    Cover: Sword of AvalonZum Inhalt

    Rund tausend Jahre, nachdem die Überlebenden des Untergangs von Atlantis nach Britannien gekommen sind, sind vom einstigen Wissen und Glanz nur noch wenig übrig. Der jungen Herrin von Avalon gelingt es, ihren Neffen und späteren rechtmäßigen Herrscher Mikantor vor dem Usurpator Galid zu retten, der ihm nach dem Leben trachtet. Als es Galid schließlich gelingt, Mikantor aufzuspüren, will er ihn töten lassen. Aber stattdessen wird er in die Sklaverei nach Griechenland verkauft und es beginnt eine jahrelange Irrfahrt durch das ganze damalige Europa.
    Aber jede Irrfahrt kommt ein mal an ihr Ende, jedes Schwert wird ein mal geschmiedet. So kommt es denn, wie es kommen muß: Mikantor wurde für diese Schlacht ein unbesiegbares Schwert prophezeit. Und irgendjemand muß dieses Schwert mit dem legendären Namen schmieden: Excalibur betritt zum ersten Mal die Bühne.

  • Das Leben war - so viel hatte Mrs Hill längst erkannt - eine einzige Geduldsprobe, an der alle zuweilen scheiterten. (Seite 363)

     

    Cover: Im Hause LongbournZum Inhalt

    Sarah ist eines der Mädchen im Dienste der Bennets. Während die Bennet-Töchter sich mit ihren Gentleman abgeben, Bälle besuchen und zu Dinners in Longbourn geladen wird, wird hier die Welt der Bediensteten geschildert. Die Arbeit, die hinter all dem steckt. Als ein neuer Hausdiener eingestellt wird, scheint es etwas leichter zu werden. Doch der verbirgt ein Geheimnis, das großes Unglück heraufbeschwören kann.  

     

     

  • Es war, als hätte er gerade eine Verabredung mit seinem Schicksal getroffen. (Seite 51)

     

    Cover: Das Gebet der HirtenZum Inhalt

    Als Säugling wurde Anam von Micha und seiner Familie adoptiert und wie ein eigenes Kind aufgezogen. Jetzt, rund dreißig Jahre später, will er wissen, wer seine Eltern waren. Deshalb macht er sich auf den Weg nach Bethlehem, denn dort in der Nähe muß er geboren worden sein. Mit nichts als der Decke, in die eingewickelt er gefunden worden war, als Anhaltspunkt begibt er sich auf die Suche.

  • Harry lebte in derselben Welt wie ich, einer Welt, in der man die Achtung vor sich selbst verlieren konnte und die eigene Familie einem oft das Gefühl gab, ein wertloser Mensch zu sein. In dieser Welt mußte man für alles, was man bekam, einen Preis zahlen. (Seite 218)

     

    Cover: Amors neue KleiderZum Inhalt

    Diana ist mit Philip verlobt und in Harry verliebt; ihr Laden für Designerkreationen aus zweiter hand steht vor dem Ruin. - Chaos, wo sie hinsieht. Da eine Lösung für das problem mit den Männern einfach nicht in Sicht ist, stürzt sie sich hals über Kopf in den Kampf für ihr kleines Unternehmen - jedenfalls fürs erste. Als sie Harry kennen lernt, gerät ihre Welt vollends aus den Fugen.

     

     

     

  • Sie fragte nicht: „Was habe ich davon?“ Sie tat einfach das, was sie für richtig und wichtig hielt. (Seite 10)

     

    Cover: Ein leiser SternZum Inhalt

    Das ungewöhnliche Leben der Indianerin Sacajawea

    Drei Berge, zwei Seen, ein Staudamm und weitere 22 Monumente in Nordamerika tragen den Namen eines Teenagers, dessen Bild auch auf einem Golddollar zu sehen ist: die junge Schoschonin Sacajawea, die 1804 eine wichtige Forschungsexpedition begleitete. Sie wurde auf dieser Reise den Missouri hinab und weiter bis zum Stillen Ozean unentbehrlich für die Crew, die nur aus Männern bestand. Vor 200 Jahren hatten Frauen kaum Rechte, und ein Indianermädchen hatte erst recht nichts zu sagen. Sacajawea aber erkämpfte sich in der von weißen Männern beherrschten Welt durch ihre stille, aber willensstarke Art und ihr großes Wissen Respekt und Anerkennung. Sie war ein leiser Stern ohne Allüren und Skandale.

     

  • Nachdem ein Jahrhundert lang derhomo faber seine Emanzipation von der Natur mittels Wissenschaft und Technik als säikularen Fortschritt gefeiert hatte, wurde er nun gewahr, daß das von ihm selbst geschaffene "sekundäre System" ihn einer nicht minder harten Herrschaft der Entfremdung zu unterwerfen begann. (Seite 99)

     

    Cover: Das lange 19. JahrhundertZum Inhalt

    Das 19. Jahrhundert ist inzwischen schon das vorletzte Jahrhundert. Es ist geprägt durch große Veränderungen - und die Problematik der zeitlichen Eingrenzung. Der Autor gibt einen Überblick über die geistigen Strömungen sowie die Veränderungen, die das 19. Jahrhundert mit sich brachte. Dabei läßt es sich nicht auf die Zeit von 1801 bis 1900 beschränken. In überzeugender Weise plädiert Braun für ein „langes 19. Jahrhundert“, das 1789 beginnt und 1917 endet. Er behandelt Themen wie Säkularisierung, Industrialisierung oder Nationenbildung, so daß das Büchlein gut zum Einstieg ins Thema geeignet ist.

     

  • An eine Organspende soll schon gedacht werden, bevor überhaupt klar ist, ob es sich bei dem Patienten um einen Hirntoten handelt. (Seite 43)

     

    Cover: Herzloser TodZum Inhalt

    Organspende rettet leben - so heißt es jedenfalls offiziell. Doch was steht dahinter? Wie verläuft eine solche? Welche Voraussetzungen müssen vorliegen?
    Die Autorinnen gehen diesen Fragen systematisch nach, indem sie bei den juristischen Problemen beginnen, die „Vorbereitung“ des Spenders beschreiben, auf die Organentnahme und Transplantation eingehen und dann auch die Organempfänger, die mit dem „neuen“ Organ leben müssen, nicht vergessen. Dabei lassen sie oft auch Betroffene (Juristen, Ärzte, Pflegepersonal, Angehörige, Organempfänger) zu Wort kommen. So zeichnen sie ein umfassendes Bild um die Organspende - und die ihr innewohnenden erheblichen Probleme.