Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Google it. No Google? Then library it.*

 

Cover: Die verzauberte SchneekugelZum Inhalt

Die TV-Produzentin Meg soll einen Weihnachtsfilm drehen, ist selbst aber stets mißmutig und hat für Weihnachten so gar nichts übrig. Der Film soll aber so süß werden wie die Darstellung in ihrer Schneekugel, die sie ständig mit sich herum trägt. Als sie jedoch mit eben selbiger einen Schlag auf den Kopf bekommt, wacht sie aus ihrer Ohnmacht in einer Welt auf, die der in der Schneekugel zum verwechseln ähnlich sieht. Dazu ist sie plötzlich verheiratet und Mutter zweier Kinder. Es fällt ihr schwer, sich unter diesen gänzlich anderen Bedingungen zu akklimatisieren, zumal für sie unklar ist, wo sie hingeraten ist und wie sie in ihr altes Leben zurück kommen kann. Doch will sie überhaupt zurück?

 

 

Meine Meinung

„Was wäre wenn...“ ist eine Frage, die sich wohl viele von Zeit zu Zeit stellen, und genau das ist ein Motiv, welches immer wieder thematisiert wird, so auch hier in diesem Weihnachtsfilm. Zwar ist das Muster oft ähnlich, doch wie so oft, kommt es auf das „Wie“ der Darstellung an. Hier trifft es die übellaunige TV-Produzentin Meg, die zwar einen Weihnachtsfilm fertigstellen soll, aber selbst für Weihnachten so gar nichts übrig hat. Nach dem Zusammenstoß mit einer Schneekugel, erwacht sie aus der Ohnmacht in eben so einer Welt, wie sie in dieser Kugel dargestellt ist.

Plötzlich soll sie einen Ehemann und zwei Kinder haben, und je mehr sie sich sträubt, um so mehr muß sie erkennen, daß sie nicht in einen Film, sondern in eine andere Welt geraten ist. Mit aller Macht sträubt sie sich gegen die neue Realität, muß aber langsam erkennen, daß ihr das nichts nützt. Und egal, was ihr Mann auch versucht, die scheinbare Amnesie will nicht weichen.

Die Idee mit der Schneekugel erinnert etwas an dem Film „Das Geheimnis der Schneekugel“, in welchem Christina Milian, die hier eine Nebenrolle hat, sinnigerweise die Hauptrolle spielt; das sind allerdings die einzigen Gemeinsamkeiten. Denn hier geht es, wie gesagt, nicht darum, in eine andere Welt zu wollen, sondern um die Erfahrung, wie das Leben verlaufen wäre, hätte man an einem bestimmten Punkt eine andere Entscheidung getroffen.

Die Hauptdarstellerin Alicia Witt kenne ich aus zwei anderen Weihnachtsfilmen und wie dort, liefert sie auch hier eine gute und passende Darstellung. Ob die Rolle des „Ehemanns“ mit Donald Faison richtig besetzt ist, mag Ansichtssache sein. Man könnte es auch dahingehend interpretieren, daß man auf political correctness geachtet hat. Nichtsdestotrotz geben die beiden ein gutes Paar ab, denen ich ihre dargestellten Figuren abgenommen habe. Da ich im englischen Original schaue, kann ich zur Synchronisation leider nichts sagen.

Natürlich wird hier weder das Rad neu erfunden, noch sich zu weit vom Genre und den Erwartungen, die man darob an den Film haben darf, entfernt. Dessen ungeachtet hat mir der Film, den ich schon mehrfach gesehen habe, gut gefallen und ich schätze, auch diese „Saison“ wird die DVD zwei bis drei Mal ihre Daten an den Fernseher schicken und ich mich durch diesen Wohlfühlfilm in vorweihnachtliche Stimmung versetzen lassen.

 

Mein Fazit

Ein warmherziger Film, der so recht geeignet ist, vorweihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen, und bei mir jedes Jahr ein bis zwei Mal auf dem „Spielplan“ steht.

 

Sinngemäße Übersetzung
* = Googele es. Kein Google da? Dann suche es in der Bibliothek.

 

 

 Informationen zu Film und DVD

Deutscher Titel: Die verzauberte Schneekugel
Originaltitel: A Snow Globe Christmas
Regie: Jodi Binstock
Drehbuch: Naomi L. Selfman
Musik: Chris Ridenhour
Darsteller: Alicia Witt, Donald Faison, Christina Milian, Damoni Burkhardt, Hayden Faraday, Trevor Donovan, Art LaFleur, Francia Raisa, Logan Binstock, u. v. a.
Sprache: Deutsch / Englisch
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 6 Jahre
Erschienen: Film: 2013 / DVD: 2015
Regionalcode DVD: 2 / Format: PAL
DVD-Veröffentlichung in: D / - / USA


Anmerkung: DVD-spezifische Angaben (z. B. Altersfreigabe, Laufzeit, Regionalcode, Sprachen etc.) beziehen sich, wenn es eine deutsche Veröffentlichung gibt, auf diese.
Abkürzungen: u.v.a. = und viele andere; D = Deutschland / UK = United Kingdom = Großbritannien / USA = Vereinigte Staaten von Amerika
Alle Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr. Stand siehe unter Details ---> zuletzt aktualisiert