Die neuesten Buchrezensionen (ohne Weihnachten) nach Datum

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Er hatte mehr Mitgefühl, als Theodor ihm zugetraut hätte, aber dadurch stellte er eine noch größere Bedrohung dar.
Welche Frau konnte schon einem Mann widerstehen, der gut aussah, reich und auch noch mitfühlend war? (Seite 236)

 

Cover: Zwei wie Hund und KatzZum Inhalt

Arabella Becket, eine aktive Frauenrechtlerin, hatte nicht vor, im Gefängnis zu landen, als sie eine junge Frau vor einer überstürzten Heirat bewahren will. Noch weniger stand ihr der Sinn danach, von einem der größten Chauvinisten New Yorks - Theodor Wilder-, den ihre Mutter engagiert hatte, aus dieser mißlichen Lage befreit zu werden.
Zurück in New York, kreuzen zu beider Verärgerung sich ihre Wege stets aufs Neue. Richtig beunruhigend wird die Situation allerdings erst, als sich herausstellt, daß jemand Arabella nach dem Leben trachtet.

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Er schüttelte den Kopf. „Ich kann’s mir nicht vorstellen, dass man im Jahr 1914 Krieg führt!“ (...)
Katastrophen konnte man sich erst vorstellen, wenn sie da waren. (Seite 271)

 

Cover: Der Engel mit der PosauneZum Inhalt

Ein Engel, der eine Posaune bläst, thront als Steinfigur über dem Eingang zum Haus in der Seilerstatt 10 in Wien und wacht seit dem Bau über die Bewohner. Diese sind alle Mitglieder der Familie Alt, einer alteingesessenen Klavierbauerfamilie. Mit Henriette Stein, die ein enges Verhältnis zum Kronprinzen Rudolf hat, kommt „frisches Blut“ in die Familie, als sie den Fabrikerben Franz Alt heiratet. Doch nicht alle Familienmitglieder sind ihr gewogen, und manchmal erscheinen die Sitten im Haus ähnlich streng wie die bei Hofe.
Zwischen dem Selbstmord des Kronprinzen Rudolf und dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich entwirft der Autor, in dem er die Geschichte der Generationen der Alts in der Seilerstätte 10 erzählt, nicht nur eine Familiengeschichte, sondern das Bild vom Untergang des alten Österreich.

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„Es ist dir jetzt vielleicht noch nicht bewusst, aber es gibt sicher einen guten Grund für all deine Probleme. Du musst einfach abwarten, wie alles ausgeht.“ (Seite 160)

 

Cover: Die falsche GouvernanteZum Inhalt

Lady Eliza Sumner ist dem ehemaligen Verwalter der Güter und des Vermögens ihres Vaters, der sich unrechtmäßig in den Besitz von Lady Elizas Vermögen gebracht hat, nach Amerika gefolgt, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen und ihr Vermögen wiederzuerlangen. Damit sie nicht gleich auffällt, hat sie eine Stelle als Gouvernante angenommen.
Mit dem Nichtauffallen klappt das jedoch nicht sehr lange, und ehe sie es sich versieht, hat sie ihre Stellung verloren und ist zu Gast bei Hamilton Beckett, der mit dem ehemaligen Verwalter ebenfalls eine Rechnung offen hat.
Je mehr sie in der Sache voran kommen, je mehr verstricken sich auch ihre persönlichen Verhältnisse. Obwohl beide fest entschlossen sind, keinen Ehepartner zu suchen. Aber möglicherweise haben das Schicksal (und die Mutter von Hamilton) da etwa ganz anderes im Sinn...

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Cover: Das verlorene ErbeZum Inhalt

Weiße Feder wurde als Säugling von Komantschen geraubt und hat sechzehn Jahre bei ihnen als eine der ihren gelebt. Nun kehr sie in die Welt der Weißen zurück. Nach einer Übergangszeit soll sie zu ihrer richtigen Familie gebracht werden. Widerwillig übernimmt Captain Grant diesen Auftrag. Doch das Unterfangen stellt sich als nicht ungefährlich heraus, denn nicht jeder ist begeistert, wenn eine verlorene Tochter nach Hause kommt.

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Es klingt genau wie ein Psalm, dachte Mercy. Auch ich danke meinem Schöpfer. Aber die Indianer und ich - wir danken Ihm für unterschiedliche Dinge und gewiss bitten wir um unterschiedliche Dinge. (Seite 143)

 

Cover: Lösegeld für Mercy CarterZum Inhalt

Ende Februar 1704 wird der Ort Deerfield in Massachusetts, in welchem englische Siedler wohnen, von Indianern überfallen. Die meisten der Überlebenden werden in Gefangenschaft geführt, unter ihnen ist die elfjährige Mercy Carter.
Nach einem langen und anstrengenden Marsch kommt sie in ihrer neuen „Heimat“ und in ihrer neuen Familie an. Nun gilt es, mit der Situation, in einer völlig anderen Kultur leben zu müssen, umzugehen. Immer wieder stellt sie sich die Frage, wo sie eigentlich hin gehört - und ob sie eines Tages zurück möchte.

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Hör auf, etwas zu tun. Hör auf, Dinge zu regeln, und lass den Garten einfach wachsen. Es wird genau das wachsen, was du gesät hast. (Seite 336)

 

Cover: Der vertauschte BräutigamZum Inhalt

Abigail Stuart aus Ohio arbeitet in den letzten Tagen des amerikanischen Bürgerkrieges als Krankenschwester in einem Lazarett. Einer ihrer Patienten, Jeremiah Calhoun, macht ihr vor seinem Tod ein seltsames Angebot: sie solle ihn heiraten, dafür würde sie seine Farm erhalten, wenn sie sich um seine Schwester und seine Mutter kümmern würde. Da Abigail nicht weiß, wohin sie nach dem Krieg gehen soll, willigt sie ein.
In Missouri angekommem, scheint es der Familie zwar seltsam zu sein, daß ihr Sohn geheiratet haben sollte, aber dennoch wird sie mit offenen Armen empfangen. Aber eines Tages taucht Jeremiah Calhoun auf - lebendig und offensichtlich jemand ganz anderes als der, den sie geheiratet hat...

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„Ach Kleiner.“ Jack schüttelte den Kopf. „Die sind doch alle gleich, diese Amerikaner. Gottes auserwähltes Volk. Sie hassen jeden, der nicht ihre Hautfarbe hat oder einer anderen Politik oder Religion zuneigt.“ (Seite 235)

 

Cover: TianaZum Inhalt

Tiana, Tochter einer Cherokee und eines Schotten, wächst Ende 18. / Anfang 19. Jahrhundert behütet in einer Großfamilie auf. Doch immer mehr Weiße strömen ins Land, die Anzeichen stehen darauf, daß es auf Dauer nicht so friedlich bleiben wird.
Da taucht eines Tages Sam Houston im Dorf auf. Er findet Gefallen am Leben der Cherokee, verbringt viel Zeit dort, und wird in den Clan aufgenommen. Doch er ist ein unsteter Mensch, den es immer wieder zurück in die Welt der Weißen zieht.
Von eben jenen drängen immer mehr in die Wohngebiete der Cherokee und erheben Ansprüche auf das Land, das ihnen nicht gehört.
Als die Jahre vergehen, wird das Leben für die Indianer immer schwieriger und riskanter. Eine Katastrophe bahnt sich an.

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Die Zerstörung des indianischen Nordamerika darf als Schlüsselereignis nicht mehr länger aus der Geschichte der USA wegretuschiert werden, gerade weil viele Amerikaner diese Katastrophe jahrzehntelang ausblendeten oder sie in ihrer Bedeutung bis heute kleinreden. (Seite 348)

 

Cover: Verlorene WeltenZum Inhalt

Die Geschichte der Native Americans in der Neuzeit ist eine von abgrundtiefem Leid, von einem jahrhundertelang währenden Krieg, der schließlich im weitgehenden Untergang der indigenen Bevölkerung und ihrer Kultur endete, gezeichnet. Aram Mattioli erzählt in sachlicher Sprache diese Geschichte von etwa 1700 bis ins 20. Jahrhundert hinein. Schnörkellos, mit großer Sachkenntnis, aber dennoch spannend wie ein Roman, entwirft er ein Panorama des Untergangs des indianischen Lebens und ihrer Kultur aus Sicht der Betroffenen.

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„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ Werner Heisenberg (Seite 38)

 

Cover: Christsein ist keine ReligionZum Inhalt

„Wenn die Menschen wüßten, worum es sich beim Christsein in Wirklichkeit handelt, dann würden sie Schlange stehen.“
Die Sicht eines Physikers auf das Christsein - was es ist, wie man dazu kommt, und was für ein spannendes Leben sich daraus entwickelt - ist der Inhalt dieses Buches.
(Aus dem Vorwort, S. 10)