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 Cover: Ein Prinz zu Weihnachten

Zum Inhalt

Prinz Duncan soll eine arrangierte Ehe eingehen, kennt die Braut aber so gut wie nicht. Eine Woche vor dem Termin macht er sich auf und davon nach Amerika. Dort lernt er zufällig die Kellnerin Emma kennen. Beide sind sich gleich sympathisch, doch was wird, wenn sie erfährt, wer der Unbekannt wirklich ist?

 

 

Meine Meinung

„Aschenputtelgeschichten“ sind ein beliebtes Thema, auch für Weihnachtsfilme. Auch wenn man zu Beginn schon ahnt, oder meist weiß, wie es am Ende ausgehen wird, haben sie immer wieder ihren Reiz, lassen sie doch - zumindest im Film - Träume wahr werden. Und so träumt auch Emma von ihrem „Ritter in Weiß“, der sie von den täglichen Sorgen erlösen möge und mit dem sie endlich ihren Traum, zu reisen, verwirklichen könnte. Aber daraus wird wohl nichts, denn nach dem Tod der Eltern muß sie für ihre jüngere Schwester sorgen und irgendwie das Überleben des familieneigenen Cafés sichern.

Duncan hingegen kommt aus gesicherten Verhältnissen, in dem sein Leben mehr oder weniger durchgeplant ist. Bis hin zur unerwünschten Hochzeit. Kurz entschlossen flieht er aus Europa nach Amerika, um den Kopf frei zu bekommen und zumindest für eine kurze Zeit so etwas wie Freiheit zu genießen.

Als sie sich durch einen Zufall kennen lernen, sind beide also geradezu prädestiniert, sich sympathisch zu finden, zumal Duncan ihr etwas „große weite Welt“ ins Leben bringen kann, indem er ihr beispielsweise Familienrezepte für ihr Café gibt, wodurch dieses wieder mehr Schwung erhält. Problematisch würde es natürlich, wenn die Wahrheit über ihn ans Tageslicht käme. Es entwickelt sich im sehr verschneiten Kleinstädtchen Aurora langsam eine Beziehung zwischen den beiden, was natürlicherweise nicht jedem gefällt.

Die Rollen fand ich gut besetzt, die beiden sympatischen Hauptdarsteller harmonieren gut miteinander, so daß ihre Beziehung nur natürlich erscheint; desgleichen die Nebenrollen, bis hin zum „bösen Jungen“, dem ich seine üblen Absichten abgenommen habe. Natürlich ist so manches im Film als „märchenhaft“ zu bezeichnen - aber was macht das schon. Genau das gehört zu so einem Film (und erwarte ich auch), läßt den Zuschauer die harte Realität für knapp eineinhalb Stunden vergessen und sorgt für einen Wohlfühlfilm.

 

Mein Fazit

In einer tief verschneiten amerikanischen Kleinstadt wird in der Vorweihnachtszeit ein Märchen wahr - ein Wohlfühlfilm, den man sich mehrfach ansehen kann.

 

 Informationen zu Film und DVD

Deutscher Titel: Ein Prinz zu Weihnachten
Originaltitel: A Prince For Christmas
Regie: Fred Olen Ray
Drehbuch: Fred Olen Ray, Peter Sullivan
Musik: Matthew Janszen
Darsteller: Viva Bianca, Kirk Barker, Kelly LeBrock, Maxwell Caulfield, Brittany Beery, Aaron O'Connell, Mark Lindsay Chapman, Wendy Egloff,, u. v. a.
Sprache: Deutsch / Englisch
Laufzeit: ca. 87 Minuten
Altersfreigabe: FSK ohne Altersbeschränkung
Erschienen: Film: 2015 / DVD: 2016
Regionalcode DVD: 2 / Format: PAL
DVD-Veröffentlichung in: D / - / -


Anmerkung: DVD-spezifische Angaben (z. B. Altersfreigabe, Laufzeit, Regionalcode, Sprachen etc.) beziehen sich, wenn es eine deutsche Veröffentlichung gibt, auf diese.
Abkürzungen: u.v.a. = und viele andere; D = Deutschland / UK = United Kingdom = Großbritannien / USA = Vereinigte Staaten von Amerika
Alle Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr. Stand siehe unter Details ---> zuletzt aktualisiert