Übersicht Anlage "Staufen"Lange, sehr lange ist es her, seit ich hier geschrieben habe. (Nicht nur hier, in der gesamten Modellbahn-Rubrik.) Zwschenzeitlich hat sich Einiges, nein Vieles, getan - bei manchen Projekten weniger, bei manchen mehr. Hier bei diesem Einiges. Einen groben Überblick über die Veränderungen in den nächsten Absätzen.

 

Seit langem steckte ich bei diesem Projekt in der Planungsphase fest. Den ursprünglich angedachten H0-Gleisplan hatte ich verworfen, da sich die Anlage im zur Verfügung stehenden Zimmer einfach nicht sinnvoll verwirklichen ließ.

Dann gab es in der Zeitschrift ADJ (Anlagen-Design-Journal) eine Artikelserie über den Bau einer Redaktionsanlage. Prima - das Konzept sagte mir zu, und ich übertrug den Gleisplan (mit einigen Veränderungen) in die Spur N so daß eine Anlage in meinen Raum passen würde. Aber irgendetwas fehlte mir immer noch, weswegen es bei der Planung geblieben war.

Cover: Die Fensterbachtal-BahnBis ich im vergangenen Jahr aus einem Nachlaß das Noch Fertiggelände „Staufen“ (Nr. 83870) erhielt nebst vollständig verlegten Schienen (Fleischmann piccolo). Da begann etwas in mir zu arbeiten, planungsmäßig meine ich. Dann besorgte ich mir das Buch „Die Fensterbachtal-Bahn“ von Otto O. Kurbjuweit, der ja auch der Chefredakteur des ADJ ist. In diesem Buch beschreibt er ausführlich, wie man ein solches Fertiggelände in eine „richtige“ Modellbahn verwandeln kann. Und so nahm langsam, aber sicher die (derzeitige) Endform der Anlage „Eibenau - Bielstein“ Gestalt an. Wobei der alleine Name „Eibenau“ vermutlich treffender wäre, da der Bahnhof „Bielstein“ nach wie vor aus zwei einzelnen Modulen bestehen soll, die von der Anlage getrennt im Raum plaziert werden.

Das genannte Fertiggelände "Staufen" von Noch (Nr. 83870) ist oben im Zustand, wie ich es erhalten habe, zu sehen. Der Kreisverkehr auf dem äußeren Kreis ist funktionsfähig, die Schienen des inneren Kreises sind unterbrochen - irgendwo "versteckt" sich da auch ein Kurzschluß. Denn wenn ich Leitungen an die Schienen halte und Strom darauf gebe, zeigt es einen solchen an. Das ist aber nicht weiter schlimm, da diese Schienen ohnehin fast alle weggenommen werden und der Gleisplan verändert werden soll; darüber später mehr.

Nun ist ein Fertiggelände sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß, für mich bietet es jedoch eine gute Grundlage (und hoffentlich auch Motivation), nun wirklich mit dem Anlagenbau zu beginnen. Denn Rahmen und grobe Geländegestaltung sind vorhanden, und mit einigen (teils drastischen) Veränderungen des vogegebenen Gleisplanes läßt sich eine Anlage bauen, auf der ein richtiger Betrieb, wie ihn Otto O. Kutbjuweit im genannten Buch sowie viele Artikel im ADJ propagieren, verwirklichen. Es gibt nicht einfach nur „Rangiermöglichkeiten“, sondern es ist ein sinnvoller, dem Vorbild nachempfundener Betrieb möglich. Es versteht sich von selbst, daß dabei einige Kompromisse einzugehen sind - aber bei welcher Anlage ist dies nicht der Fall?

Darüber in Kürze, zusammnen mit dem endgültigen Gleisplan, mehr.

 

Anlage "Staufen" abgeräumtAls kleiner Ausblick, so wie auf diesem Bild sieht die Anlage momentan aus. Alle Gleise bis auf den äußeren Ring wurden entfernt. Wie das gleisplanmäßig einmal aussehen soll, wird Gegenstand des nächsten Beitrages sein.

 

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