Karton B-350 

 

Wie ich auf die Idee zu diesem Diorama kam, habe ich schon geschrieben. In der Bauanleitung gibt es drei Stellvarianten, und ich habe in der schon genannten Faller-Schrift sowie einer älteren Zeitschrift Abbildungen fertiger Dioramen gesehen. Die will ich nun nicht sklavisch nachbauen; eigentlich will ich gar nicht nachbauen, aber als Ideengeber sind solche Fotos doch willkommen.

Vorhanden sind also die Kirche, ein Pfarrhaus sowie zwei Wirtschaftsgebäude. Die habe ich seinerzeit so gebaut, daß sie, wie auf der Bausatzverpackung zu sehen, zusammengestellt werden. Bei der Kirche entschied ich mich seinerzeit für die Spitzdächer. Heute würden mir die Variante mit Zwiebelturm besser gefallen. Die oberen Turmteile (incl. Dach) habe ich abnehmbar gelassen, ein Austausch der Dächer dürfte jedoch nicht möglich sein, da für die Zwiebeltürme die Kirchturmuhren anders angeordnet sein müßten. Ich werde die Teile vor dem endgültigen Einbau genauer inspizieren, ob ein Austausch möglich ist. Jedenfalls sind noch sämtliche nicht verwendeten Spritzlinge sowie alle sonstigen Stücke da.

Als ich mit den Planungen begann, habe ich verschiedene Positionen der Gebäude ausprobiert. Um mir das Aufzeichnen zu ersparen, fotografierte ich die einfach. Erst zu spät dachte ich an so „Nebensächlichkeiten“ wie den Hintergrund, weshalb ich um Nachsicht für die die schnappschußartige Darstellung bitte.

Durch den im Eingangsbeitrag genannten Miba-Artikel bin ich auf die Casani Holzkörper aufmerksam geworden. Ein Gang in den Baumarkt überzeugte mich, daß der Selbstbau bei gleichen Materialien finanziell eher teurer käme als die Bestellung, trotz der hohen Versandkosten. Das Format 50 x 60 cm stand recht bald fest, und so besorgte ich mir einen solchen Holzkörper diesen Formats.

Bild 1 - B350: Variante 1Bild 1 zeigt die erste Aufstellungsvariante, noch ohne Holzkörper und mit im passenden Format gelegten Papier als Unterlage und Größenvorstellung.

 

Bild 2 - B 350, Variante 2Die nächste Stellvariante (Bild 2) kam dann der letztlich endgültig festgelegten recht nahe.

 


 

 

Bild 3 - B 350, Endgültier Stellplan

 

Diese zeigt das Bild Nr. 3, der besseren Übersichtlichkeit aus einem anderen Blickwinkel aufgenommen. Die gelben Pappstreifen stehen für die „Klostermauer“, die das ganze Ensemble umgeben soll. Die mit leichtem Bleistift eingezeichneten Tore (rechts und links der Kirche sowie vorne neben dem Wirtschaftsgebäude) sind hier nicht sichtbar.

 

Auf der freien Fläche links neben der Kirche soll ein Friedhof seinen Platz finden, vorne liegt stellvertretend für den dem Bausatz beiliegenden Brunnen dessen Grundplatte, da wird ein kleiner „Park“ entstehen. Zwischen dem Pfarrhaus und der hinteren Mauer bekommt die Pfarrhaushälterin ihren Garten, damit der hochwürdige Herr Pfarrer (oder wohnt dort gar ein Monsignore?) auch immer ausreichend mit Grünfutter, ähm Salat und anderen frischen Lebensmitteln versorgt werden kann.

Die Anordnung der Gebäude wurde letztlich so gewählt, weil auf diese Weise der Eingang zum Pfarrhaus ziemlich genau dem zur Sakristei gegenüberliegt, wodurch der hochwürdige Herr nicht mehr als unbedingt notwendig den Unbilden etwaigen Unwetters ausgesetzt ist. ;-)

In der auf dem Foto nicht sichtbaren Ecke zwischen dem Wirtschaftsgebäude und der (oberen) Mauer kann ein weiterer Gemüsegarten angelegt werden. Für die Gestaltung des Platzes zwischen Kirche, Pfarrhaus und Wirtschaftsgebäuden habe ich noch keinen endgültigen Plan „verabschiedet“.

B 350, Brunnen SpritzlingeAch so, der Brunnen ist natürlich auch vorhanden. Auf den Fotos muß er allerdings noch fehlen, denn derzeit sieht er aus wie auf Bild (b_350_Brunnen_002_500). Sprich, den muß ich noch zusammen bauen.

Nachdem dieserart die prinzipiellen Dinge geklärt sind, geht es an die Feinarbeit. Planungsmäßig jedenfalls. So habe ich mir seit Tagen den Kopf darüber zerbrochen, wie ich die Ränder des Dioramas gestalten will. Letztlich fiel die Entscheidung für eine Verkleidung mit Buchenleisten 5 x 40 mm. Mit der vorhandenen Gehrungssäge sollten die sich passend zuschneiden lassen. Sie stehen etwas über den Rand der Grundplatte hinaus, was genügend Raum für räumlich-tiefe Gestaltung gibt.

Die Grundzüge des Dioramas sind also festgelegt; ich melde mich wieder, wenn erste tatsächliche Baufortschritte zu berichten sind. Beispielsweise die Gebäude ihren endgültigen Platz eingenommen haben.

 

Ursprünglich geschrieben am 19. Mai 2015