Man kann sich die Zeiten, in denen man lebt, nicht aussuchen. Man kann nur versuchen, sie ein wenig zu ändern, während man hier ist. (Levi Zendt, 8. Folge)
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Mit Ankunft der Rinder beginnt der Wandel. Die Venneford-Ranch wäschst und gedeiht. In den 80er Jahren trifft das Schauspielerehepaar Wendell mit Sohn Philipp in Centennial, wie die ehemalige Siedlung „Zendt’s Farm“ inzwischen heißt, ein - und mit ihr eine völlig neue Denk- und Handlungsart. Mit unsauberen Methoden, die sie nach dem Tod des Sheriffs unkontrolliert weiterbetreiben können, bauen sie sich ein Immobilienimperium auf. Die Farm des Hans Brumbaugh wie der Schafzuchtbetrieb von Messmore Garrett entwickeln sich ebenfalls weiter, trotz Streitigkeiten untereinander. Aber wer von den Eingesessenen wie Neuzugezogenen wird sich durch die Jahrzehnte hindurch behaupten können, durch zwei Weltkriege, Stürme, Unwetter, Trockenheit und eine Depression hindurch? Auch in Centennial stehen die Zeichen immer wieder auf Wandel. Ob zum Besseren, bleibt abzuwarten.
Only the rocks live forever / Nur die Steine leben ewig.
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Es beginnt ganz unspektakulär. James Michener steht an der Stelle, an der sich später Centennial befinden wird und erzählt von der Geschichte des Landes, das Millionen und Abermillionen von Jahren alt war, bevor die ersten Menschen es besiedelten. Und er erzählt uns, daß zwar die Figuren, die wir in den nächsten rund fünfundzwanzig Stunden sehen werden, fiktiv sind, die historischen Ereignisse jedoch nicht.
Es gab Männer wie Pasquinel, die als erste Weiße ins Indianergebiet vordrangen. Als er dort eintrifft, um 1800, ist Lame Beaver schon ein älterer Krieger, der seine Welt untergehen sieht. Um seine Tochter Clay Basket versorgt zu wissen will er, daß sie Pasquinel, der in St. Louis eine Frau hat, heiratet. Obwohl er weiß, daß sie Pasquinels Freund McKeag liebt, und der sie. Als die drei in die Berge aufbrechen, ahnen sie nicht, welche Entwicklung sie anstoßen werden.
Die ersten sechs Folgen begleiten die Genannten und deren (Schwieger-) Kinder durch die nächsten Jahrzehnte hindurch. Pasquinel, McKeag und Clay Basket werden so gleichsam zu den Ahnen einer Bewegung, an deren Ende die Gründung der Stadt Centennial stehen wird. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, und wer sich ein bißchen in amerikanischer Geschichte auskennt, wird vieles wiedererkennen. Bis hin zum Massaker am Sand Creek.
The ultimate message in the film is finding the power of forgiveness.* (Jon Erwin, Drehbuch, Regie)
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Die neunzehnjährige Studentin Hannah Lawson wurde seit ihrer frühen Kindheit von Alpträumen und gesundheitlichen Problemen verfolgt. In einem Theaterstück bricht sie auf offener Bühne zusammen. Hinterher eröffnen ihr ihre Eltern, daß das die Folgen der Umstände ihrer Geburt sind. Sie wurde als Baby adoptiert - nachdem ihre Abtreibung fehlgeschlagen ist.
Irritiert und tief verletzt begibt sie sich mit einigen Studienkollegen auf die Fahrt in ihren Geburtsort nahe New Orleans. Aber wird ihr die Suche nach der leiblichen Mutter weiterhelfen? Kann sie auf dieser Reise inneren Frieden und eine Perspektive für die Zukunft, so es eine gibt, finden?

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Der Kosak Grigori liebt die verheiratete Axinja, muß aus Familienräson jedoch Natalja heiraten. Fortan wird er zwischen diesen beiden Frauen stehen. Während er seinen Militärdienst ableistet, bricht der 1. Weltkrieg aus, der in die Russische Revolution übergeht. Grigori ist mitten drin im Geschehen, auf Seiten der Weißen wie der Roten, und muß, wie seine Familie auch, sehen, wie er im Krieg und den sich ändernden Zeiten überlebt. Es sind Jahre voller Kampf, die ihn praktisch alles kosten werden.
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Orange, Tommy: Verlorene Sterne
„Aber überleben allein reichte nicht aus. (…) Bloß fortzudauern war vielleicht für eine Mauer ein Erfolg oder für eine Festung, aber nicht für einen Menschen.“ (S. 238)
Orvil Red Feather kommt nicht los von den Schmerzmitteln. Er weiß, er ist ein Klischee: verletzt ins Krankenhaus rein, geheilt und abhängig wieder raus – eine zeitgenössische Tragödie. Doch die Sucht zieht sich schon lange durch seine Familie. 1864 kämpft Jude Star, ein Vorfahre Orvils, als Kind gegen die brutale Austreibung seiner indigenen Sprache und Kultur. Am Ende ist es der Alkohol, der ihn kurzzeitig in seiner Trauer auffängt und schließlich niederstreckt. Meisterhaft verknüpft Tommy Orange die Schicksale zweier Jungen, zwischen denen 150 Jahre Kolonialgeschichte liegen, und zeigt uns Amerika in neuem Licht: als ein Kontinuum von Vertreibung und Gewalt, das nur hin und wieder von lichten Momenten des Widerstands unterbrochen wird.
Bunn, Davis / Oke, Janette: Der Weg nach Damaskus
Here they were, a group as diverse as one could possibly bring together. Jew, Samaritan, Roman, Greek - all united because of one who had come from God and returned to God only a few short years ago.* (Seite 263)
Achtung: Kurzinhalt wie „Meine Meinung“ verraten zwangsläufig wesentliche Inhalte der Vorgängerbände bis hin zu deren Ausgang.
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Julia, die Tochter des Kaufmanns Jamal, findet den Weg zu den Followers of The Way, wie die Urchristen genannt werden. Alban und Jacob, der zunächst keine Ahnung hat, daß auch Julia Christin ist, arbeiten für Jamal als Karawanenführer. In den Zeiten der beginnenden Christenverfolgung ziehen dunkle Wolken am Horizont auf. Besonders ein gewisser Saulus von Tarsus tut sich da hervor. Allein die Nennung seines Namens verbreitet Angst und Schrecken. Julia wie Jacob sind geheime Boten, die Mitteilungen zwischen den einzelnen Gemeinden überbringen.
In Jerusalem wird die Situation immer bedrohlicher. Endlich entschließt sich auch des Stephanus Witwe Abigail, die Stadt zusammen mit ihrer kleinen Tochter Dorca zu verlassen und in Naim im Samaria ein neues Leben zu beginnen. Während sich die Dinge entwickeln, müssen alle Beteiligten lernen, wem sie vertrauen können, und wem nicht. Sie müssen ihren Platz finden, in der alten, aber auch der neuen aufziehenden Ordnung. Das gilbt vor allem für Jacob, dem Julia besser gefällt als gut ist, für Julia, für die ihr Vater eine Heirat arrangiert hat. Und dann gibt es auch noch einen gewissen Linux, der von einer Reise zu seinen italienischen Verwandten nach Jerusalem zurückgekehrt ist, und dessen Wege sich immer wieder mit denen von Abigail und Dorca kreuzen. So wird es gewißlich alles andere als langweilig bei den schon bekannten wie auch den neu hinzugekommenen Figuren, bis aus dem Saulus ein Paulus geworden ist, bis die Fäden entwirrt, und im Finale neu verknotet werden.
Weiterlesen: Bunn, Davis / Oke, Janette: Der Weg nach Damaskus
03: Standpunkte oder wo gehört etwas hin
Wie ich auf die Idee zu diesem Diorama kam, habe ich schon geschrieben. In der Bauanleitung gibt es drei Stellvarianten, und ich habe in der schon genannten Faller-Schrift sowie einer älteren Zeitschrift Abbildungen fertiger Dioramen gesehen. Die will ich nun nicht sklavisch nachbauen; eigentlich will ich gar nicht nachbauen, aber als Ideengeber sind solche Fotos doch willkommen.
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Don Coldsmith "Medicine Hat"
Pipe Bearer, der junge Medizinmann, geht zusammen mit seiner Frau Otter Woman auf Visionssuche, da ein mit heiligen Zeichen im Fell geborenes Fohlen geboren wurde. Nun gilt es, diese Zeichen zu deuten: sind es gute oder schlechte Vorzeichen?
Ihre Reise führt die beiden weit von zuhause entfernt über die nördlichen Plains. Dabei treffen sie nicht nur auf ihnen freundlich gesinnte Stämme, so daß es nicht sicher ist, ob sie je wieder nach Hause zurückkehren werden.


