R-Western

  • Sie fragte nicht: „Was habe ich davon?“ Sie tat einfach das, was sie für richtig und wichtig hielt. (Seite 10)

     

    Cover: Ein leiser SternZum Inhalt

    Das ungewöhnliche Leben der Indianerin Sacajawea

    Drei Berge, zwei Seen, ein Staudamm und weitere 22 Monumente in Nordamerika tragen den Namen eines Teenagers, dessen Bild auch auf einem Golddollar zu sehen ist: die junge Schoschonin Sacajawea, die 1804 eine wichtige Forschungsexpedition begleitete. Sie wurde auf dieser Reise den Missouri hinab und weiter bis zum Stillen Ozean unentbehrlich für die Crew, die nur aus Männern bestand. Vor 200 Jahren hatten Frauen kaum Rechte, und ein Indianermädchen hatte erst recht nichts zu sagen. Sacajawea aber erkämpfte sich in der von weißen Männern beherrschten Welt durch ihre stille, aber willensstarke Art und ihr großes Wissen Respekt und Anerkennung. Sie war ein leiser Stern ohne Allüren und Skandale.

     

  • The first Ute said, „Yes. Gorilla Moss and Percival Moss are north of here at Villa Grove. Do you know where it is?“
    Joshua said, „Yep, I do. Thank you. You know, what they are doing there?“
    The second Ute laughed, saying, „Trying to hide from you. Good hunting, brother.“* (Seite 129)

     

    Cover: StrongheartZum Inhalt

    Joshua Strongheart ist in zwei Völkern zuhause: seine Mutter war eine Weiße, sein Vater ein Lakota. Mit einem Sheriff als Stiefvater hat er die Regeln des Weißen Mannes von der Pike auf gelernt, in der Zeit bei seinen indianischen Verwandten lernte er von ihnen alles, was es über Überleben und Kriegsführung zu wissen gibt. So ausgerüstet, wurde er zu einem der besten Pinkerton-Detektive seiner Zeit, den man mit den schwierigsten Aufgaben betrauen kann. Strongheart erledigt sie zuverlässig.
    Bei einem Postkutschenüberfall wird er ausgeraubt und einer jungen Witwe das einzige Andenken an ihren verstorbenen Mann, ein Ring, gestohlen. Sein Wort, ihr den Ring wieder zu bringen, ist der Beginn einer gnadenlosen und unerbittlichen Jagd auf die Verbrecher. Denn eines hat er von seinem Stiefvater gelernt: ein gegebenes Wort ist einzuhalten. Unbedingt. Egal zu welchem Preis.

  • In the north the Sioux fight, and the soldiers ride down on them and bring them harm. Here we try to keep the peace, and still the soldiers ride down on us. It does not seem to matter which we do. (Seite 379*)

     

    Cover: Embrace The Wild LandZum Inhalt

    Auf dem Weg nach Fort Lyon zum jährlichen Fest mit Pferderennen der Navaho werden Zeke, Abby, ihre Kinder und Begleitung von Wegelagerern angegriffen. Einer entkommt und erzählt im Fort, daß es genau umgekehrt gewesen sei. Nachdem er später auch noch Abby bedroht, wird er der erste in diesem Buch, aber sicher nicht der letzte und schon gar nicht der erste, wenn man an die Vorgängerbände denkt, sein, der dies bitter bereuen und mit seinem Leben bezahlen wird. Doch dies ist nur die Ouvertüre.
    Wolf Blood ist fünfzehn und will an der Zeremonie des Sonnentanzes teilnehmen, weshalb die ganze Familie zum Festplatz reist. Der Zwischenfall auf dem Weg dorthin wird noch furchtbare Folgen haben. Abgesehen vom Bürgerkrieg, der ausbricht und mehr Auswirkungen auf die Familie Monore haben wird, als man zu Beginn ahnen kann. „Unruhige Zeiten“ ist ein sehr beschönigender Begriff für das, was alle durchmachen müssen.

  • That journey wold take Zeke and Abby and the entire Cheyenne Nation down a road over which they would never be able to return. (S. 18*)
    It seemed life was always a tangle of loving and hating, living and dying, greeting and saying good-bye. He wanted to weep, but could not. (Seite 444**)

     

    Cover: Ride The Free WindZum Inhalt

    Es ist Frühjahr 1846, einige Monate nach Ende des vorigen Bandes. Zeke und Abby sind unterwegs zu den Cheyenne, bei denen sie nach ihrer Heirat leben wollen. Dort angekommen, fällt es Abby trotz viel guten Willens nicht leicht, sich an die so ganz andere Denk- und Lebensweise zu gewöhnen. Erst als Folge einer Katastrophe gelingt die Integration.
    Aber die schönen Tage für Zeke und Abby dauern nicht ewig, denn unaufhaltsam geht die Entwicklung zu Lasten der Indianer ihren Gang. Immer mehr Weiße drängen in die von den Cheyenne bewohnten Gebiete und behaupten, die Indianer hätten keine Rechte. Konfrontationen bleiben unausweichlich. Doch Abby ist nicht mehr das junge, unschuldige und unwissende Mädchen, als das sie einstens aus Tennessee aufgebrochen ist. An der Seite von Zeke und bei den Cheyenne ist sie trotz ihres jugendlichen Alters zu einer erwachsenen Frau herangereift, die den Wirrnissen und Härten des Lebens im Westen trotzen kann. Außerdem beschützt Zeke sie. Und niemand, der am Leben bleiben möchte, sollte Abby zu nahe treten oder sich mit ihm anlegen.

  • I had a dream. Cheyenne women were weeping and holding dead children. Sometimes I feel like... like they’re all destined for something we can’t stop or control. Some kind of nameless, ominous threat. And our own destiny will be marked by what happens to the People. (Seite 43f*)

     

    Cover: River Of LoveZum Inhalt

    Zeke und Abby leben inzwischen meistens auf Ihrer Ranch am Arkansas und züchten Pferde. Doch die Zeiten ändern sich, was bedeutet, daß das Leben für sie und ihre Kinder immer schwieriger wird. Rücksichtslos strömen mehr und mehr Weiße ins Land, ohne auf Indianer, Wild oder Umwelt zu achten. Wobei Indianer und ein Halbblut wie Zeke (und somit seine Familie) für die meisten weniger Wert sind als ein Stück Dreck.
    Dauernd gilt es, Herausforderungen, Mißhelligkeiten und Angriffe der Weißen zu überstehen. Von den fatalen Wirkungen des Alkohols ganz abgesehen. Die Jahre werden nicht einfach für Zeke, Abby und die wachsende Kinderschar. Immer wieder besteht Lebensgefahr für sie und die ihren. Und nie kann man sicher sein, daß selbige abgewendet werden kann.

  • She didn’t feel like a little girl anymore. She’d grown up fast, starting from the first time she’d set eyes on Cheyenne Zeke back in Independence, Missouri. (Seite 330)*

     

    Cover: Sweet Prairie PassionZum Inhalt

    Im Jahr 1845 macht sich nach dem Tod seiner Frau Jason Trent mit seinen drei Kindern LeeAnn, Abigail und Jeremy auf den weiten Weg nach Oregon, um dort ein neues Leben zu beginnen. In Independence, Missouri, schlossen sie sich mit einigen anderen Pionieren zu einem Wagentreck zusammen, der von dem Halbblut Cheyenne Zeke als Scout geführt wird. Schon beim ersten Zusammentreffen von Zeke und Abigail knistert es zwischen den beiden, doch Zeke wehrt sich mit aller Macht gegen eine wie auch immer geartete Beziehung - zu grauenhaft sind seine Erfahrungen. Doch während der Reise bleibt es nicht aus, daß man immer wieder in Kontakt kommt. Und zudem gelten in der Wildnis andere Gesetze als in der Zivilisation.
    Je weiter die Reise ins Ungewisse geht, je mehr zeigen die Auswanderer ihr wahres Gesicht, vor allem dann, wenn sich Schwierigkeiten auf tun. Und derer gibt es etliche. Von Schlangen über üble Verbrecher bis hin zu Indianern.
    Es ist eine Reise ins Ungewisse, die jeden verändert - jeden der überlebt.

  • Die Stimmen, die den ganzen Morgen so laut und rauh gewesen waren, klangen jetzt gedämpft, und er sah ihren Gesichtern die Melancholie an, die aus dem Wissen kommt, daß aus einem guten Weg plötzlich ein schlechter geworden ist. (Seite 168)

     

    Cover: Der mit dem Wolf tanztZum Inhalt

    Von einer schweren Verwundung genesen, hat Lieutenant John Dunbar nur einen Wunsch: er möchte zum Dienst an die Siedlungsgrenze versetzt werden. Dort eingetroffen, findet er den Posten verlassen vor. Da er annimmt, daß die Besatzung bald zurück kommen wird, richtet er sich ein - mit einem Wolf, neben seinem Pferd, als einziger Gesellschaft.
    Bald macht er Kontakt mit benachbarten Comanchen. Aus gegenseitiger Neugier erwächst schließlich Achtung. Dunbar nähert sich mehr und mehr den Indianern an. Aber am Horizont ziehen dunkle Wolken auf - das ruhige Leben ist nicht von Dauer.

  • Doch Weiser Vogel ahnte, was dies alles bedeutete: Die Comanchen und alle, die so waren wie sie, waren zum Aussterben verurteilt. (Seite 225)

    Cover: Der Tanz des KriegersZum Inhalt

    Über zehn Jahre sind vergangen, seit aus John Dunbar Der-mit-dem-Wolf-tanzt wurde. Mit seiner Frau Die-sich-mit-der-Faust-behauptet und ihren drei Kindern lebt er glücklich bei den Comanchen. Doch am Himmel ziehen dunkle Wolken auf. Immer mehr Weiße stömen ins Land, die Büffel werden ausgerottet - und Die-sich-mit-der-Faust-behauptet wird bei einem Überfall auf das Dorf von Rangern entführt. Der aussichtslose Kampf um das freie Leben auf der Prärie geht in seine letzte Runde.

     

  • Remember, Firstborn Son, never ask a river for anything unless you are shure it is something that you truly desire. For when I was given what I asked for, it was not something that I wanted at all. (Seite 15)

     

    Cover: SacajaweaZum Inhalt

    Sacajawea war im Alter von elf Jahren von einem fremdem Stamm gefangen und entführt worden, jetzt mit sechzehn frisch verheiratet und werdende Mutter. Es war sie, die von Meriwether Lewis und William Clark als Führerin und Übersetzerin für die Lewis und Clark Expedition ausgewählt wurde. Jene Expedition, die im Auftrag von Präsident Thomas Jefferson zum Pazifik gesandt wurde, um das durch den Louisiana-Landkauf erworbene Land zu erforschen. Abwechselnd von Sacajawea und William Clark erzählt, entsteht ein lebendiges Bild jener sagenhaften Unternehmung, die den Weg in den Westen bereitete.

     

  • „Es ist wenigstens vorüber“, sagte Der-ohne-Kopf zu Kojote. Kojote atmete rief durch, bevor er antwortete. “ Nein, mein Freund. Es fängt erst an.“ (Seite 66)

     

    Cover: Das Erbe des Großen HundesZum Inhalt

    Die Große Schlacht ist vorbei, Der-ohne-Kopf muß sich als neuer Häuptling der Hirschhund-Gruppe bewähren. Denn die neue Lebensweise bringt es mit sich, daß sich Langeweile und Unzufriedenheit breit machen. Es kommt zu einer Spaltung des Stammes. Bald sieht man sich einer Situation gegenüber, die nach allen Erfahrungen das unausweichliche Ende der Hirschhund-Gruppe zeitigen wird. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht.

  • She had no choice. There had never been one.* (Seite 117)

     

    Cover: Daughter of the EagleZum Inhalt

    Handlungszeitraum: 1583 / 1584
    Eagle Woman, die Tochter von Eagle, der Hauptfigur des vorigen Bandes ist zur jungen Frau herangewachsen, die nicht ans Heiraten denkt, sondern in die Kriegergesellschaft Elk-Dog Society aufgenommen werden möchte. Wenn sie die Aufnahmebedingungen erfüllen kann, steht dem prinzipiell nichts im Wege. Long Walker sieht das gar nicht gerne, dachte er doch, daß sie eines Tages heiraten würden. Doch je mehr er gegen ihre Wünsche hat, desto mehr verfolgt sie ihr Ziel.
    Aber eines Tages gerät die Entwicklung außer Kontrolle und plötzlich geht es um Leben oder Tod.

    People (Volk) nennt sich die Gruppe der Hauptfiguren selbst.
    Head Splitter (Schädelspalter) sind die Erzfeinde, mit denen es immer wieder zu Zusammenstößen kommt. Diese sind nach ihrer Hauptwaffe, die einen Schädel spalten kann, benannt.

  • „Vater, jetzt verstehe ich, warum du deinen Stamm verlassen hast und lieber beim Volk lebst.“ (Seite 144)

    Cover: Das Erbe des großen Hundes Zum Inhalt

    Jahre nach dem Besuch von Don Garcia weiß Eule, der Sohn von Der-ohne-Kopf, nicht so recht etwas mit sich anzufangen. Er empfindet sich als „anders“ und weiß nicht weshalb. Ein Gespräch mit Weißer Büffel bringt Klarheit - nicht nur in seine Vergangenheit, sondern auch für die Zukunft: er wird vom alten Medizinmann als Lehrling angenommen. Zum Ende seiner Ausbildung muß er alleine in die Wildnis, um sein Medizintier zu finden. Aber gefunden wird er auch von den Schädelspaltern, den Todfeinden des Volkes. Es beginnt eine lange und qualvolle Odyssee mit ungewissem Ausgang.

     

     

  • „Warum aber...“ Mächtige Schultern schaute sich um, um sich zu vergewissern, daß alle ihm zuhörten, „warum sollten wir vor den Schädelspaltern Angst haben? Sehen wir zu, daß wir mehr Elk-Hunde bekommen, und dann...“ Er schien noch ein Stück zu wachsen. “...sollen die Schädelspalter uns fürchten.“ (...)
    Dies war der Wendepunkt in der langen Geschichte des Volkes. (Seite 160)

     

    9783453071445 200Zum Inhalt

    16. Jahrhundert, Juan Garcia, in die Kolonien in Amerika strafversetzt, verunglückt auf einem Jagdausflug. Als er wieder erwacht, ist er von Indianern umgeben, die ihn beobachten. Da er verletzt und nicht reisefähig ist, schließt er sich lose dem Stamm an, der den Fremden duldet. Meint Garcia zunächst, es seien - wie man ihm immer gesagt hatte - nur unzivilisierte Wilde, muß er erkennen, daß dieses Vorurteil falsch ist. Er wird herzlich aufgenommen; je länger er bei dem Stamm lebt, um so weniger weiß er, ob er wieder zurück will. Bis eines Tages etwas passiert, das eine endgültige Entscheidung erzwingt.

  • Eagle shook his head, confused. As a child, he hat been completely convinced of the reality of the stories of the Trickster. Only with the practicality of the adult had he put aside the cherished beliefs of childhood. * (Seite 100)

     

    Cover: Man of the ShadowsZum Inhalt

    Einige Jahre nach den Ereignissen des Vorgängerbandes wird Eagle, Bruder des Medizinmannes Eule, von diesem vor der letzten Büffeljagd des Jahres gewarnt, besonders vorsichtig zu sein. Die Zeichen seien gut, aber es gäbe da einen nicht zu deutenden Schatten. Später wird Eagle sich wünschen, besser auf den Rat seines Bruders gehört zu haben. Es kommt zum Stampede der Büffelherde - und er ist mit seinem Pferd mittendrin ohne Möglichkeit zu entkommen. Über Kilometer geht die Jagd, bis ein Teil der Herde schließlich über einen Abhang in ein Flußtal stürzt - und mitten darunter Eagle.
    Als er aus einer Ohnmacht erwacht, wundert er sich, weshalb er noch am Leben ist. Denn weder hätte er so weit vom Abhang aufkommen noch diesen Sturz überhaupt überleben können. Und noch seltsamer ist dieser Alte Mann, der plötzlich aus dem Nichts auftaucht und ihm hilft. Mit einem gebrochenen Bein, den Winter vor der Tür, sind die Überlebenschancen äußerst gering.
    Aber der Alte Mann entwickelt Fähigkeiten, die Eule an seinem eigenen Verstand zweifeln lassen. Ob es doch eine Überlebenschance gibt?

  • He did not mention to his companions that he had seen the animal before. That the fire-horse of the River People and the Dream-horse of his vision were one and the same. (Seite 84)*

     

    Cover: Moon of ThunderZum Inhalt

    Rabbit, etwa 17 Jahre alt, Sohn von Owl und Willow (siehe Band 4), geht auf Visionssuche. Zwar hat er eine Vision, doch die ist mehr als rätselhaft. Nur eines weiß er: er muß fort und den Sinn derselben suchen. Irgendeine Aufgabe muß er erfüllen - aber welche? Als Medizin für eine erfolgreiche Mission erhält er von seinem Großvater das Spanish Bit (Teil des Zaumzeuges der Pferde) - die wertvollste Medizin des Stammes.
    Nach längerer anscheinend erfolgloser Reise wird er überfallen, beraubt und für tot liegen gelassen. Doch er lebt noch - gerade noch. Gefunden wird er von Yellow Bird und zu ihrem Stamm gebracht. Erwacht, stellt er den Verlust des Spanish Bit fest. Dieses wurde von den Blue Paints, einem überaus feindlichen Stamm, geraubt. Den Winter über bleibt er bei Yellow Bird und ihren Eltern. Gerne würde er für immer bleiben, doch da ist seine Mission. Und die gestohlene Medizin. Die muß auf jeden Fall zurück zu seinem Stamm. Die finale Konfrontation ist unausweichlich.

  • „Merk dir das, Ramon. Menschen haben Stärken und Schwächen, die sich nicht sofort zeigen. Du wirst erleben, daß starke Männer wimmern und schwache Männer zu Helden werden.“ (Seite 100)

     

    Cover: Wer dem Wind folgtZum Inhalt

    Sanchez ist ein Taugenichts und immer auf eine Gaunerei aus. Als er von Don Garcia erfährt, beschließt er, ihm um Geld zu erleichtern. Zu diesem Zweck erzählt er, daß er auf der Expedition, während der dessen Sohn verloren ging, dabei war, und der möglicherweise noch am Leben sei. Doch es kommt anders. Anstatt für diese Information Geld zu erhalten, veranlaßt Don Garcia eine Suchexpedition nach Neu-Spanien. Und Sanchez soll diese als Führer begleiten. In Amerika angekommen, kann er sich eine Weile durchmogeln. Doch dann begegnen sie den Schädelspaltern.

  • Der Wind in den Bergen singt noch immer das Lied von Whippoorwill. Jenes Lied, das einst Oconeechee die Kraft für ihre Suche nach dem Geliebten gab.

     

    Cover: Der Wind rief seinen NamenZum Inhalt

    „Trail of Tears“ - unter diesem Namen ging das an den Cherokee verübte Massaker in die blutige Geschichte der Eroberung Nordamerikas durch den weißen Mann ein. Neun Monate dauerte der Marsch in die „Reservate“ genannten Konzentrationslager. Nur 4000 Cherokee überlebten den Marsch, ein knappes Viertel des Volkes.
    Einer, der den Weg der Tränen überlebt, ist der junge Whippoorwill. Er sucht das Vergessen im Wisgi, dem Feuerwasser, das die Weißen nur zu gern ausschenken. Und fernab sucht Oconeechee, seine Geliebte, verzweifelt nach ihm. Kurz vor dem Beginn der Vertreibung hatten sie sich kennen und lieben gelernt. Sie wollten heiraten. Doch dazu kam es nicht mehr.
    Ein Buch voller Poesie und gleichzeitig aus ethnologischer und historischer Sicht ein bedeutender Beitrag zur indianischen Literatur und Kultur.

  • Es klingt genau wie ein Psalm, dachte Mercy. Auch ich danke meinem Schöpfer. Aber die Indianer und ich - wir danken Ihm für unterschiedliche Dinge und gewiss bitten wir um unterschiedliche Dinge. (Seite 143)

     

    Cover: Lösegeld für Mercy CarterZum Inhalt

    Ende Februar 1704 wird der Ort Deerfield in Massachusetts, in welchem englische Siedler wohnen, von Indianern überfallen. Die meisten der Überlebenden werden in Gefangenschaft geführt, unter ihnen ist die elfjährige Mercy Carter.
    Nach einem langen und anstrengenden Marsch kommt sie in ihrer neuen „Heimat“ und in ihrer neuen Familie an. Nun gilt es, mit der Situation, in einer völlig anderen Kultur leben zu müssen, umzugehen. Immer wieder stellt sie sich die Frage, wo sie eigentlich hin gehört - und ob sie eines Tages zurück möchte.

  • Der Mythos war entzaubert, dennoch war die Faszination ungebrochen. (Seite 115)

     

    Cover: Alles Mythos

     

    Zum Inhalt

    Über den „Wilden Westen“ gibt es die verschiedensten Vorstellungen. Unzählige Mythen und Legenden ranken sich um jene Zeit der Eroberung des amerikanischen Kontinents durch die „Weißen“.
    Der Autor hat zwanzig solcher Mythen ausgewählt und erzählt, wie es sich nach heutigen Erkenntnissen wirklich verhalten hat.  

     

     

     

  • Er würde sterben, wenn er sich den letzten freien Lakota anschloss. Das wusste er. Aber es wäre ein ehrenvoller Tod. (Seite 484)

     

    Cover: Der scharlachrote PfadZum Inhalt

    Die Crow Wah-bo-sehns wird mit ihrem Baby von Tschetan-withko, einem Lakota, gefangen und zur Frau genommen. Sie und manche andere tun sich bisweilen schwer, sich bei den Sioux einzuleben. Aber so viel anders ist das Leben nicht. Bis immer mehr Weiße ins Stammland der Sioux vordringen und diese zu vertreiben beginnen. Nach der Schlacht am Little Big Horn beginnt ein gnadenloser Vernichtungskrieg gegen Männer, Frauen und Kinder. Nur wenige werden ihn überleben...