Michener, James A.: Colorado Saga (dt. Ausgabe von "Centennial")

Nur die Steine leben ewig.

 

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Beginnend vor einigen hundert Millionen von Jahren erzählt Michener die Geschichte der Gegend, die heute als „Colorado“ bekannt ist. Die eigentliche Handlung beginnt etwa Mitte des 18. Jahrhunderts mit Lame Beaver, dem Krieger der Arapaho. Rund fünfzig Jahre später wird seine Tochter den Trapper Pasquinel heiraten. Ihr Schicksal und das ihrer Nachkommen wird Nachwirkungen haben bis in unsere Zeit. Das Buch erzählt vom freien Leben auf der Prärie, den Siedlertrecks, dem Untergang der indianischen Lebensweise und Kultur, dem Entstehen der großen Ranchen und Farmen bis hin zu deren Niedergang, den Fehlentwicklungen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und wohin das in der Jetztzeit (das Buch endet 1973) geführt hat. Wobei die Probleme der 70er Jahre auch heute noch virulent sind. Eine wahrhaft epische Saga über ein Land und seine Bewohner.  

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Lodge, Hillary Manton: Ganz einfach Sara

Vielleicht waren die Englischen in manchen Punkten gar nicht so anders als die Amisch. (Seite 187)

 

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Sara Burkholder hat ihrer Amischgemeinschaft den Rücken gekehrt. Sie sehnt sich nach Farbe in ihrem Leben, nach Abwechslung, will endlich richtig leben. Tatsächlich scheint der Neuanfang zu glücken. Sara findet eine Anstellung in einer Buchhandlung, holt ihren Schulabschluß nach, lernt Autofahren und ergattert einen Studienplatz für Modedesign. All ihre Träume scheinen sich zu erfüllen. Doch nach und nach ziehen am Horizont erste Gewitterwolken auf. Ihr Chef kann sie anscheinend nicht ausstehen und auch das Studium gestaltet sich schwieriger als erwartet. Bald bricht Saras heile neue Welt auseinander. Und sie muß sich fragen: Wer ist sie wirklich? Das Amischmädchen, die aufstrebende Modedesignerin oder doch ganz einfach Sara?

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Kelle, Klaus: Bürgerlich, christlich, sucht...

Der kleinste gemeinsame Nenner, der einen Staat zusammenhält, ist sein Versprechen, den Bürgern Schutz und Sicherheit vor Notlagen zu organisieren. Kann er das nicht einhalten, stellt sich irgendwann die Frage, wofür man ihn dann noch benötigt, diesen Staat. (Seite 154)

 

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„Wir schaffen das“ - oder doch nicht? In Deutschland rumort es, wie nicht nur die Wahlergebnisse der letzten Jahre zeigen. Oftmals hat man das Gefühl, daß Meinungsfreiheit nur noch eine leere Worthülse ist, weil „von oben“ und den Eliten (bzw. denen, die sich dafür halten) bestimmte Meinungen und Denkmuster „vorgeschrieben“ werden. Davon abzuweichen führt nicht selten zu Verunglimpfung.
Aber ist diese „verordnete Sichtweise“ wirklich die einzig wahre? Wie sieht es mit Traditionen aus, mit einer anderen Meinung?
Klaus Kelle liefert aus konservativer Sicht eine schonungslose Analyse des heutigen Deutschland und legt den Finger in offene Wunden, auch wenn es weh tut. Er redet Klartext.

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Der stille Don ( Quiet Flows The Don)

 

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Der Kosak Grigori liebt die verheiratete Axinja, muß aus Familienräson jedoch Natalja heiraten. Fortan wird er zwischen diesen beiden Frauen stehen. Während er seinen Militärdienst ableistet, bricht der 1. Weltkrieg aus, der in die Russische Revolution übergeht. Grigori ist mitten drin im Geschehen, auf Seiten der Weißen wie der Roten, und muß, wie seine Familie auch, sehen, wie er im Krieg und den sich ändernden Zeiten überlebt. Es sind Jahre voller Kampf, die ihn praktisch alles kosten werden.  

 

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Rjaschski, Grigori: Moskau, Bel Etage

Ich lebe, dachte sie, sie lebt noch, die alte Mähre, sie atmet und stößt sogar Dampf auf, wie eine Lok auf dem Abstellgleis, der man noch einmal eingeheizt hat. (Seite 123)

 

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Im Jahre 1903 wird in der Moskauer Trjochprudny-Gasse vom Architekten Mirski ein Haus erbaut, in dem über die Jahrzehnte hinweg eine illustre Mieterschar wohnt, darunter als ruhender Pol seine Frau Rosa Markowna. Die Zeiten und Herrscher kommen und gehen, die Bewohner wechseln, aber Rosa Markowna mit ihrer schon stoischen Gelassenheit ist der ruhende Pol, um den sich alles dreht. Selbst ein KGB-General muß dies schließlich anerkennen. Und so vergehen wie im Flug hundert Jahre vom zaristischen Rußland über die Sowjetunion bis in ins Rußland unserer Tage und es entsteht ein lebendiges Panorama vergangener - und gegenwärtiger - Zeiten.

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