Kirkpatrick, Jane: Der Treck der Frauen

Tun, was wir vorher nicht getan haben. Das ist Mut. Meine Großmutter hat das vor langer Zeit gesagt. (Seite 226)

 

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Im Jahre 1852 lebt Macy Bacon glücklich verheiratet in Wisconsin. Bis zu dem Tag, an dem ihr Mann verkündet, er habe die Farm verkauft und sie würden nach Oregon ziehen. Eine Welt bricht für sie zusammen. Gemeinsam mit etlichen anderen macht sie sich schweren Herzens auf den Weg ins Unbekannte. Noch nicht einmal die Hälfte der Strecke ist zurückgelegt, als die Frauen mit ihren Kindern auf sich alleine gestellt sind. Alle Männer sind gestorben und entlang des Weges begraben. Die Frauen müssen die schwere Entscheidung treffen, ob sie zurück oder weiterziehen wollen. Und wenn ja wohin. Californien oder Oregon. Aber können sie es überhaupt schaffen, ohne Männer, ohne Schmied? Der Aufbruch ins Gelobte Land droht im Desaster zu enden. Oder nicht? Die Frauen haben keine Wahl: wollen sie nicht sterben, müssen sie weiterziehen. In die eine oder die andere Richtung.

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Heck, Dorothée: Die stillen Wasser von Amberley

„Und ja, ich habe manchmal den Wunsch, mich zu wehren. Doch manchmal braucht es genauso viel Stärke, sich nicht zu wehren. Anzuhalten und trotzdem nicht aufzugeben. Und manchmal bedeutet kämpfen genau das." (Seite 92)

 

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Julia hat sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt. Da der die Kinder nicht, wie versprochen, in den Ferien nehmen kann, reist sie kurzerhand mit ihnen auf Recherchereise nach England zum Bruderhof bei Amberley, wo sie für zwei Wochen leben und arbeiten will.
Durch einen ungeklärten Todesfall eines Deutschen hat ihr Mann, der Polizeibeamter ist, in der Nähe zu tun. Da eine Spur auf den Bruderhof führt, haben sie zwangweise immer wieder Kontakt. Aber kann die Innenansicht, die Julia gewonnen hat, bei der Lösung des Falles helfen und was bedeutet der dauernde Kontakt für ihre anscheinend gescheiterte Ehe?  

 

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Bauer, Franz J.: Das lange 19. Jahrhundert

Nachdem ein Jahrhundert lang der homo faber seine Emanzipation von der Natur mittels Wissenschaft und Technik als säikularen Fortschritt gefeiert hatte, wurde er nun gewahr, daß das von ihm selbst geschaffene "sekundäre System" ihn einer nicht minder harten Herrschaft der Entfremdung zu unterwerfen begann. (Seite 99)

 

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Das 19. Jahrhundert ist inzwischen schon das vorletzte Jahrhundert. Es ist geprägt durch große Veränderungen - und die Problematik der zeitlichen Eingrenzung. Der Autor gibt einen Überblick über die geistigen Strömungen sowie die Veränderungen, die das 19. Jahrhundert mit sich brachte. Dabei läßt es sich nicht auf die Zeit von 1801 bis 1900 beschränken. In überzeugender Weise plädiert Braun für ein „langes 19. Jahrhundert“, das 1789 beginnt und 1917 endet. Er behandelt Themen wie Säkularisierung, Industrialisierung oder Nationenbildung, so daß das Büchlein gut zum Einstieg ins Thema geeignet ist.

 

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